Technikraum: Boden gefliest

So, die (vorläufig) letzten Fliesen im Haus sind verlegt. Jetzt müssen diese nur noch verfugt werden und der Übergang zur Sockelleiste bzw. Wand mit Silikon und Acryl abgespritzt bzw. versiegelt werden. Das Verlegen hat mal wieder Spaß gemacht, das letzte Mal ist ja quasi fast genau ein Jahr her. Wurde aber auch Zeit, den Raum endlich fertig zu machen.

Als Fuge werden wir im restlichen Keller auch wieder von Sopro Brillant die PerlFuge 1-10mm in grau 15 verwenden. Zu zweit geht das ganz flott und müsste eigentlich innerhalb von einer Stunde erledigt sein.

Danach gehts dann an den letzten Raum im Haus, der noch „roh“ ist – das Gästezimmer. Ich halte euch auf dem Laufenden…

Technikraum: Wand, Decke und Co.

Es ist Winter. Draussen gibt es derzeit nicht viel für den Häuslebauer zu erledigen, deswegen tobt man sich im beheiztem Haus aus – wenn es die Zeit zuläßt. Hier gibt es für mich eine Sünde (meines Schwiegervaters), die während der Bauphase begangen wurde, zu beseitigen. Leider hatte er damals versäumt, den Technikraum vor dem Einbau der Heinzungs-, Sanitär- und Elektroinstallation zu streichen. Jetzt macht das Ganze natürlich RICHTIG VIEL SPAß, denn nun befinden sich tausende Kabel, Armaturen, Gerätschaften etc. p.p. vor den Wänden, so dass alles abgeklebt werden muss und man nun mit sehr viel Mühe dahinter streichen muss. Oder aber man montiert fürs Streichen selber alles mögliche wieder ab, um es anschließend wieder zu montieren. Alles in allem eine richtige Sch****-Arbeit. Genug geheult, ran an den Speck. Ich habe zuerst die Filigran-Betondeckenübergänge verputzt. Da es sich dabei um den Technikraum handelt, habe ich diese nicht anschließend geschliffen – ist vollkommen ausreichend, diese nach dem Verputzen sauber abzuziehen.

Die Übergange zwischen Wand und Decke habe ich wie immer mit Acryl abgespritzt. Ebenfalls die Übergänge zwischen Kellerfenster und Wand wurden beigeputzt und mit Acryl abgespritzt.

Überstehender PU-Schaum an den Versorgungsschächten wurde sauber abgeschnitten, Leerrohre (vom Speicher kommend) gekürzt.

Oberhalb des Sicherungskastens und dem Netzwerkschrank habe ich einen massiven Holzrahmen konstruiert, welcher mit Holzplatten abgedeckt wird, hinter welchem die ganzen Strom- und Netzwerk-Kabel verschwinden. Diese Konstruktion wurde von mir vollständig mehrfach weiß gestrichen. Die Schrauben werden durch weißen Abdeckkappen verdeckt. Sieht sauber aus und man kommt jeder Zeit wieder an alles heran!

Danach habe ich dann im dauernden Wechsel abgeklebt, abgedeckt, und gestrichen – und das Tage lang. Immer wieder aufs Neue erstaunlich, was weiße Farbe für Auswirkungen hat und wie viel der Raum anschließend heller erscheint. Weil ich die Wände (Beton und KS) mehrfach streichen musste, konnte ich das Kreppband nicht direkt nach dem ersten Anstrich entfernen. Jetzt ist das natürlich schön angebacken und „etwas“ schwieriger zu entfernen. Aber wenns leicht wäre, könnte es ja jeder… 🙂

Als nächste Schritte stehen im Technikraum folgende Tasks auf meiner ToDo-Liste:

  • Heizungssockel und Sockel auf dem der Pufferspeicher steht mit Kunststofffarbe (grau) nachstreichen – hier sind bei der Montage der WP damals ein paar Kratzer auf dem Belag entstanden, die ich somit ausbesser
  • Boden vollständig fliesen, verfugen und Fliesenrandleiste erstellen
  • Übergänge mit Silikon abspritzen
  • Türübergangsleiste anbringen
  • Ggf. noch Schwerlastregale installieren (muss noch evaluiert werden)

Gebäudeautomatisierung – Nächster Schritt

Unser Haus wird immer intelligenter. Durch den Dämmerungssensor weiß es nun, wann es hell und wann es dunkel ist. Dadurch ist man nun in der Lage sogenannte Logikverknüpfungen und Szenen erstellen zu können. Ein Beispiel: Ich habe für einige eine Schaltuhr definiert, die immer zwischen 16 und 22 Uhr eingeschaltet ist – Zustand EIN. Der Dämmerungssensor gibt seinen Zustand über ein Schütz welches den xComfort Binäraktor steuert an die Gebäudeautomatiserung weiter. Hier habe ich an einem der Room Manager den Zustand des Binäraktors als Eingang definiert. Mit Hilfe der Logikverknüpfung kann man nun folgende Abhängigkeiten definieren: WENN Dämmerungssensor = dunkel UND Schaltuhr = ein, dann z.B. Licht Treppenhaus an. Wenn es also jetzt Abends dunkel wird, schaltet sich im Treppenhaus das Licht ein, welches dann um 22 Uhr von selber wieder ausschaltet. Herrlich! Und die Funktion Szenen läßt es halt zu, beliebige Anzahl von Aktionen einer Abhängigkeit folgen zu lassen, sprich gleichzeitig nach Erfüllen der Bedingnung(en) die Rolllade Schlafzimmer ‚runter, Rolllade Büro ‚runter, Licht Flur an und TV aus.

Nächster Schritt ist nun, die Rollladen in Abhängigkeit der Raumtemperatur und Raumhelligkeit steuern zu lassen, um so im Sommer vollautomatisch den Raum zu Verdunkeln (Schließen der Rollläden), um ein Aufheizen des Raumes zu vermeiden. Dazu werde ich allerdings einen Analogaktor, ein zugehöriges Netzteil und einen Temperaturfühler (idealerweise pro Raum) benötigen. Mal sehen, wann ich diese Idee angehen werde.

Außerdem habe ich mir noch überlegt, dass es doch nicht ganz unpraktisch wäre, wenn beim „Nach-Hause-Kommen mit dem Auto“, die sowohl die Garagenbeleuchtung (innen und außen) wie auch der Eingangsbereich vor dem Haus sich für Zeit X einschalten würde, wenn man den Garagentoröffner aktiviert. Quasi ein verlagertes Welcome-Home-Licht… 🙂 😉

Habt Ihr noch ernstgemeinte Ideen für die Gebäudeautomatisierung?

Wie gut, dass es Backups gibt…

Mit denen kann man nämlich im Worst-Case auch wieder vorbogene oder kaputte Sachen wiederherstellen. Nachdem ich gestern Mittag und den ganzen Abend damit verbracht habe, unsere WordPress Installation wieder auf Vordermann zu bringen, habe ich mich heute dazu entschlossen ein Backup einzuspielen. Gesagt getan und siehe da, alles ist wieder gut. Nur noch ein paar Kleinigkeiten sind noch zu erledigen, aber bisher siehts wieder richtig gut aus, hier im Bautagebuch. Sollte jetzt wieder alles so funktionieren, wie gedacht. Wenn euch dennoch etwas auffallen sollte, dann meldet euch ganz einfach. Noch eine Anmerkung: Danke Guido fürs Brainstorming…

Schöne Grüße und ein schönes Wochenende,Marcel

Problem mit WordPress und der Gallerie

Hallo, liebe Leser. Leider spielt unser WordPress mit dem letzten nggallery Plugin seit einigen Tagen verrückt. Warum kann ich im Moment noch nicht sagen, aber ich arbeite an einer Lösung. Bis dahin kann es also vorkommen, dass Elemente wie Gallerie, Diashow u.ä. nicht funktionieren.

Lebenszeichen / Stand der Dinge

Ja, wir leben noch. Ich habe ja schon gefühlte Jahre nichts mehr ins Bautagebuch geschrieben, was zum einem daran liegt, dass wir ja quasi fertig sind mit’m Häuschen und zum anderen, dass ich mir kaum noch Zeit dafür nehme, was vernünftig zu dokumentieren – und Text alleine wird von den meisten Blog-Lesern halt nicht bevorzugt. Nichts desto trotz hier mal ein paar Worte zu den Dingen rund ums Haus, die ich in den letzten Wochen und Monaten so getrieben habe:

  1. Die Mauer
    Letztes Jahr hatte ich ja das Fundament der kleinen Abgrenzungsmauer hinter der Garage gegossen. Dieses Jahr, genauer in den letzten Wochen, ging es daran die Mauer selber zu setzen. Hier beschäftige ich mich nun schon einige Wochen mit (und werde das wohl auch noch einige weitere Wochen tun). Mittlerweile habe ich schon etliche Reihen gesetzt, die Steckdosen (von der Garage aus schaltbar) sind gesetzt und der Wasserhahn hat auch seinen “eingemauerten” Platz gefunden. Echt ätzend waren die ersten Reihen zu Mauern, da ich das Fundament wegen dem abschüssigem Gelände stufig gegossen habe. Hier musste viel Mörtel verwendet werden und natürlich auch viel mit dem Winkelschneider zugeschnitten werden. Jetzt müssen lediglich “nur noch” die Anfänge und Enden der Mauer geschnitten werden – eine sehr staubige Angelegenheit. Die Mauer ist von Innen mit Beton verfüllt, um zusätzliche Stabilität zu erhalten. Alle paar Reihen finden ein paar Luftschichtanker ihre Verwendung.
  2. Der Dachüberstand
    Ja, der Dachüberstand wartetete immer noch auf seinen finalen Anstrich. Die beiden Querseiten, also die Straßen- und Terassenseiten wurden von ja bereits vergangenes Jahr gestrichen – jetzt waren noch die Stirnseiten hoch bis zum First (ca. 6,9m hoch) an der Reihe. Auf der Garagenseite stellt das keinen besonderen Anspruch da, auf der anderen Seite jedoch schon. Hier reichte KEINE meiner Leitern höher als die Fenster im OG. Dank Frank konnte mir aber Abhilfe geleistet werden (nochmals DANKE dafür, Franky). Mit den zwei jeweils 5m Elementen konnte ich auch die höchste Stelle des Überstandes vernünftig erreichen und alles in lichtgrau streichen.
  3. Imprägnierung Klinkerfensterbänke
    Da ich die lange Leiter von Frank jetzt einmal da hatte, habe ich direkt die Chance genutzt und ALLE Außenfensterbänke nochmals imprägniert. Dazu wurde wieder das Teufelszeug von Ceresit (die genaue Bezeichnung habe ich gerade nicht zur Hand) verwendet, welches einfach mit einem Lasierpinsel direkt auf die Steine und den Mörtel aufgetragen wurde. Hier habe ich mich wieder an den Rat des Ausbauberaters gehalten und auch die zwei Reihen Klinker direkt unter der Fensterbank mit imprägniert.
  4. Verkabelung Speicher
    Auf dem Speicher war die elektronische Installation bisher nur rudimentär ausgeführt worden – es gab immer wichtigeres… *seufz – die meisten von euch werden wissen, was ich meine. Hier auf dem Speicher wurde im Frühjahr endlich mal “aufgeräumt” und vernünftig verkabelt. Vorhandene Lichtquellen wurden montiert, Leitungen verlegt, Steckdosen angebracht, etc.p.p. So musste dann auch endlich der dämliche 500W-Strahler der “normalen” Beleuchtung weichen.
  5. Optimierung Netzwerkschrank
    Diesen Task konnte ich auch endlich mal abschließen. Die letzten Leitungen wurden ja im Januar gepatcht, nun galt es noch etwas Ordnung in der Kiste zu bringen. Dazu habe ich ein paar passende 19?-Böden mit entsprechend geringer Tiefe gekauft und eingebaut, alle Komponenten gelabelt und beschriftet, Leitungen sauber fixiert, etc. Sieht jetzt richtig manierlich aus!
  6. Beleuchtung Kabuff
    Hinter unserem Schlafzimmer befindet sich ja ein Kabuff, indem wir unsere Koffer und Taschen lagern. Auch hier fehlte noch die richtige Beleuchtung. Material war natürlich schon seit Ewigkeiten vorhanden – es musste nur noch alles verkabelt und montiert werden. Auch diesen Task konnte ich in der ersten Jahreshälfte 2013 endlich abschließen. Und es werde Licht. Herrlich. Wenn dann alle Jubeljahre das Räumchen mal gereinigt wird, gibts es auch eine eigene Steckdose für den Staubsauger. Unser Sohnemann hatte übrigens sehr viel Spaß beim Umbau – ist ja auch soetwas wie ein Abendteuerspielplatz – ich hätte die Location als Kind bestimmt auch cool gefunden.
  7. Garten
    Natürlich haben wir einen Großteil unserer Zeit im Garten verbracht. Der Nutzgarten wurde konsequent genutzt: wir hatten leckeren Rhababer, Kopfsalat, Eisbergsalat, Eichblattsalat, Radieschen, Feldsalat, Blumenkohl, Zucchini, Erdbeeren, Stachelbeeren, etc. Hinter dem Komposthaufen habe ich im Frühjahr ein Beerenwuchsgerüst gebaut, damit sich die Brombeerern, Heidelbeeren und Himbeeren schön ausbreiten und wachsen können. Hier bin ich mal gespannt, ob und wie viel wir diese Jahr noch ernten können. Die ein oder ander Pflanze im Blumenbeet wurde von uns versetzt, um die Optik zu verbessern. Natürlich wurden auch noch ein paar Blümchen und Pflanzen angeschafft… Und der Rasen wurde gedüngt.
  8. Kräuterhochbeet
    Zwischen Terasse und Rasenfläche wurde ein Kräuterhochbeet angelegt. Dieses besteht aus Douglasienhölzer und Balken. Das gesamte Konstrukt wurde von uns zwei Mal lasiert und von Innen mit Noppenbahn ausgelegt. Ca. 1,4qm Erde wurden hinein geschaufelt und als obersten Abschluss wurden verschiedene Erdschichten (Mulch, Rasenschnitt, Kompost, Humus, Aussaaterde, etc.) als optimale Grundlage für die Kräuter aufgebracht. Unter anderem “bewohnen” nun folgende Kräuter dieses Hochbeet: Salbei, Liebstöckel, Schnittlauch, Bohenkraut, Thymian, Rosmarin, Estragon, usw.
  9. Kletterturm mit Rutsche & Piratensandkasten
    Eigentlich war der Aufbau bis spätestens zum 1. April geplant, aber das Wetter machte uns hier einen Strich durch die Rechnung. Somit konnte dann erst im Laufe des Aprils zu erst der Sandkasten, wie dann anschließend auch der Kletterturm errichtet werden. Hier hatte ich tatkräftige Unterstützung durch meinen Sohn. Ich durfte kaum eine Schraube mit dem Akkuschrauber alleine andrehen – hier musste er mir immer helfen. Beide Gerätschaften zieren jetzt unseren Garten und werden auch entsprechend in Anspruch genommen. Dem Junior machts richtig viel Spaß.

Das waren die Sachen, die mir in der heutigen Mittagspause ad-hoc eingefallen sind. Kann sein, dass ich das eine oder andere unterschlagen habe. Falls ja, reiche ich das nach bzw. ergänze die Auflistung entsprechend.

Endlich (schnelles) Internet…

…das wollten wir gerne haben. Seit mehr als einem Jahr spiele ich schon mit dem Gedanken von DSL Light auf LTE umzusteigen. Mehr als 864kb/s kommen aus meiner DSL-Leitung nicht an und vorerst ist auch nicht damit zu rechnen, dass sich dieser Zustand zum positiven hin verbessern wird. Der nächste DSLAM, an dem wir physikalisch angebunden sind, befindet sich in Dürwiß (einem Nachbarort) und die Leitungslänge von unserem Haus bis dorthin beträgt sage und schreibe über 5km. Kurzfristig wird sich an dieser Infrastruktur nichts ändern – leider. Zumindest hat die Telekom es aber bei uns hinbekommen, eine wirklich stabile DSL-Verbindung einzurichten, was mit 1&1 ja (siehe entsprechende Artikel im Blog) nicht möglich gewesen ist (obwohl die Telekom ja bekanntlich die selbe Infrastruktur verwendet).

Was hat mich bisher vom Umstieg auf LTE abgehalten? Nun ja, da gab es einige Punkte, die mich äußerst gestört haben:

  • Zum einen liegen wir mit unserm Häuschen mal wieder im Randbereich des LTE Empfangsbereiches, das dazu führt, dass die in Neu-Lohn verfügbaren 21 Mbit/s nicht bis bei uns in die Hausener Straße kommen und ich die wirkliche Bandbreite nicht kannte und einschätzen konnte. Übrigens, die Vodafone LTE Verfügbarkeitsprüfung im Internet kann man vergessen – hier wurde für ein Großteil von Fronhoven und Neu-Lohn keine Verfügbarkeit angezeigt, obwohl Vodafone selber damit wirbt.
  • LTE ist ein Mobilfunkstandard (4G) und somit ist eine Flatrate keine wirkliche Flatrate. Nach einem festgelegten Volumen (variiert je nach gewähltem Tarif), z.B. nach 15 GByte, wird (gnadenlos) gedrosselt
  • DynDNS sollte nicht funktionieren, weil innerhalb des LTE Netzes keine öffentliche sondern private IP-Adressen vergeben werden, sprich es ist kein Remotezugang zur heimischen Netzwerkinfrastruktur möglich

Darüber hinaus stellte ich mir auch noch folgende Fragen:

  • Bietet Vodafone auch ISDN Komfortmerkmale an?
  • Wie stabil ist die Vodafone Hardware (man hört immer wieder von Abstürzen oder Fehlfunktionen, speziell was Telefonie angeht)?
  • Kann die von Vodafone gelieferte Hardware auch S0-Bus Geräte verwenden, sprich kann unsere Siemens ISDN-Telefonanlage weiterverwendet werden?
  • Wie viel Bandbreitengewinn erziele ich durch den Einsatz einer LTE-Außenantenne?
  • Welchen Antennentyp soll ich verwenden – eine Richt- oder eine „weitöffnende“ Antenne?

Im vergangenen Jahr gab es bei uns im Ort schon mal eine Informationsveranstaltung von Vodafone, wo einige meiner Fragen schon beantwortet werden konnten. Zu der Zeit konnte die Drosselung von Vodafone technisch noch nicht realisiert werden. Mittlerweile ist das aber (leider) der Fall.

Zwei meiner Nachbarn nutzen nun (teilweise schon seit einiger Zeit) LTE von Vodafone und sind mit der zur Verfügung stehenden Bandbreite zufrieden. Werte zwischen 6 und 10 Mbit/s werden von beiden erreicht. Sie verwenden jeweils eine entsprechende Außenantenne (Funkwerk Dabendorf LTE 800), was Vodafone für diese Straße bzw. diesen „Randbereich“ auch vorschlägt. Der uns versorgende Mast befindet sich in 2,4km Entfernung (von unserem Grundstück aus in Richtung 176,43°), was von der Distanz her vollkommen OK ist.

Nachdem wir nun den Vertrag mit Vodafone abgeschlossen hatten, erhielten wir nach einigen Tagen die versprochene Easybox 803 und das zugehörige LTE 4G Modem FM300 (auch als TurboBox bekannt).

Easybox und 4G Modem

Die Vodafone Easybox 803 habe ich nun im Netzwerkschrank im Technikraum (Keller) anstelle der Fritz!Box angeschlossen und die Turbobox befindet sich jetzt bei uns auf dem Speicher. Durch die vorhandene Cat7-Infrastruktur konnte ich so die LTE-Lösung ad-hoc in Betrieb nehmen. Mit den „einfachen“ Stabantennen, die zum Lieferumfang der Turbobox gehören, erreichen wir jetzt sogar ohne Außenantenne, Werte zwischen 7 und 10 Mbit/s Downstream (auf dem Speicher), was wirklich nicht schlecht ist. Mal sehen, was ich mit der Außenantenne noch ‚raus kitzeln kann. Dazu aber dann später mal mehr.

Turbobox

Trockenraumbodenbelag fertiggestellt

So, jetzt ist die Trockenraum Sockelleiste im Keller auch komplett eingefugt und mit Silikon und Acryl (an den Übergängen zum gestrichenen Mauerwerk) versiegelt. Habe mal ein paar Bilder von den Fliesen gemacht, damit Ihr euch ein eigenes Bild vom Endresultat machen könnt.

Die ersten beiden Bilder zeigen die Fliesen bzw. den Fußboden und die Sockelleiste, das nächste Bild den Waschmaschinensockel (hier fehlt noch ganz links die eine Fliese der Sockelleiste, die ich jedoch erst setze, wenn ich die Türzarge montiert habe) und auf dem letzten Bild seht Ihr die Revisionsschacht-Abdeckung unterhalb des Waschbeckens.

Sockelleiste im Trockenraum geklebt

Heute habe ich im Trockenraum die Sockelleiste geklebt. Ich habe dazu, wie schon in den beiden anderen Räumen im Keller, die Fliese selber zur Sockelleiste geschnitten und keine spezielle Sockelleiste gekauft. Ich finde diese Art von Sockelleiste erstens optisch schöner und zweitens ist diese auch unterm Strich günstiger. Als Sockelhöhe habe ich wieder 7cm gewählt. Abgesehen von den Fliesen, die hinter die Rohre gesetzt werden mussten ging das Ganze auch recht gut. Nun steht noch Einfugen (Morgen) und Versiegeln mit Silikon (kommenden Montagabend) auf dem Plan. Danach fehlen dann nur noch die Türzarge und die Anschlussfliesen der Sockelleiste und schon bin ich hier im Trockenraum mit dem Fliesen durch.

Eaton Smart Home Controller – UPDATE

Mittlerweile habe ich eine Antwort vom Eaton Support auf meine Fragen erhalten, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Kataloge zum xComfort-Programm erscheinen nicht jährlich, häufig werden die vorhandenen Kataloge nur durch Sonderprospekte ergänzt.

Nachfolgend werden Ihre Fragen soweit möglich beantwortet:

1) Wo kann ich den Smart Home Controller beziehen?
Der Smarthome-Controller wird, wie xComfort allgemein, über den Elektrofachbetrieb vertrieben.

2) Welche (Artikel-)Bezeichnung hat der Smart Home Controller?
Die Artikeldaten werden zur Zeit angelegt und stehen noch nicht final fest

3) Zu welchem Preis ist der Smart Home Controller zu beziehen/geplant?
Es ist ein Katalog-Preis von unter 500 Euro zzgl. MwSt. geplant

4) Ab wann ist der Smart Home Controller lieferfähig?
Liefereinsatz wird Im März / April 2013 sein (Hannover-Messe)

5) Wann wird der neue Produktkatalog verfügbar sein? Sie haben mir leider einen Link zum Katalog Stand 2012 gesendet.
Für den SHC und die USB-Sticks wird es einen Sonderprospekt geben.

6) Welche neuen Produkte werden 2013 verfügbar sein? Hier haben Sie mir einen Link gesendet, der so alt ist, dass dort die Vorjahresprodukte CKOZ-00/13 (Art.-Nr. 168548) und CKOZ-00/14 (Art.-Nr. 168549) gar nicht genannt werden, geschweige Produkte für 2013.
Für Ende 2013 sind weitere neue Geräte und Ergänzungen zum xComfort-System geplant. Danach wird ein neuer Gesamtkatalog erscheinen.

7) Können Sie mir als Endverbraucher bitte verschiedene Bezugsquellen für Ihre Ware nennen oder kann ich das nur über meinen Elektriker beziehen?
Die Installation der Komponenten stellt einen Eingriff in die Installation dar. xComfort sollte daher nur vom qualifizierten Elektriker eingebaut und verdrahtet werden.

Danke lieber Eaton Support für die, wenn auch erst auf die zweite Aufforderung hin, hinreichenden Informationen. Geht doch! Schade aber dennoch, dass man für solche Details sich an den Support werden muss und einem die Webseite nicht weiterhilft. Hier sollte man sich unbedingt mal professioneller aufstellen – derzeit ist das alles sehr lieblos und nicht aktuell gehalten. Und wir reden hier von EATON und keiner kleinen „Klitsche“… 🙂

Fliesen im Trockenraum verfugt

Und wieder ein Task abgeschlossen. Heute habe ich im Trockenraum die frisch verlegten Bodenfiesen und die Fliesen vom Waschmaschinensockel verfugt. Unser Sohnemann (22 Monate alt) hat mir dabei einige hilfreiche Tipps gegeben… 🙂
Einfugen geht eigentlich recht flott. Lästig ist das „Reinigen“ nachdem das Fugenmaterial aufgebracht worden ist. Dabei wird so einiges an Wasser benötigt und der Schwamm gefühlte tausend Mal ausgewrungen. Das Resultat kann sich aber sehen lassen (ich reiche bei Gelegenheit mal ein paar Bilder nach). Nun lassen wir das Ganze mal trocknen und Morgen wird Jenny den Raum dann mindestens zwei Mal herkömmlich putzen.

Fliesen im Trockenraum gelegt

Die letzten Tage war ich wieder fleißig. Nachdem der Trockenraum im Keller ja nun im strahlendem Weiß erscheint fehlten noch entsprechende Fliesen als Bodenbelag. Die „reine“ Estrich-Optik hat uns dann doch nicht mehr gefallen… 😉 Wir waren in den letzten Wochen also wieder unterwegs uns haben uns verschiedenste Fliesen und Feinsteinzeuge in den entsprechenden Märkten angeguckt. Letzendlich wurde es dann eine hellgraue, leicht gemaserte italienische Fliese. Sieht richtig schick aus.

Da ich ja nun doch unerwarteter Weise an Altweiber arbeiten musste, ich danach zu Hause aber STURMFREI hatte, habe ich die Gelegenheit genutzt und mit dem Fliesenlegen begonnen. Also Raum leerräumen, Boden reinigen (Absaugen, mit dem Spachtel Unebenheiten entfernen (Farbspritzer oder Rigipsreste) und nochmals Absaugen), Kleber (Sopro Flexkleber) anrühren und los gings. Wir hatten schon mal am Wochenende zuvor geguckt, wie wir am besten mit den Fliesen auskommen. Und so habe ich dann auch begonnen. Am Donnerstag habe ich dann vier Reihen gelegt bekommen.
Freitag habe ich dann früh Feierabend gemacht und bis auf die letzten zwei/drei Reihen alles weitere gelegt. Zuvor war ich allerdings noch flott bei Baustoffe Kaldenbach weiteren Fliesenkleber und eine Edelstahlschachtabdeckung (40 x 40) kaufen. Für die Schachtabdeckung musste ich noch ein klein wenig Estrich „entfernen“ – also Hammer und Meissel her und los gings. Ging aber recht gut/flott. Die Schachtabdeckung setze ich an der Stelle, wo wir die Aussparung für die Revisions- und Rückschlagklappe haben. Am Samstag konnte ich mein Werk dann vollenden. Die letzten Reihen wurden gelegt. Hier benötigte ich etwas mehr Zeit als zuvor, weil viele (Ein-)Schnitte gemacht werden mussten. Aber Dank guter neuer Diamanttrennscheibe auf dem kleinen Winkelschleifer war das kein Problem. In den letzten Reihen kommen einige Rohre aus dem Estrich hoch und die Schachtabdeckung muss ja auch eingefasst werden. Nun stand noch der Waschmaschinen- und Trocknersockel auf dem Plan. Hier habe ich erst die Flanken gefliest, bevor ich dann oben den „Deckel“ gefliest habe. Die Übergänge zwischen der Horizontalen und Vertikalen habe ich dann mit speziellen Fliesenkanten realisiert (bekommt man in jedem Fach- und Baumarkt). Diese Kanten habe ich hier auch das erste Mal selber angebracht. Geht aber recht einfach, wenn man sauber arbeitet und sich genügend Zeit läßt. Man könnte auch einfach Fliesenkante an Fliesenkante legen – sieht aber bei weitem nicht so gut aus wie mit der Kantenleiste.

Somit war ich dann am heutigen Samstagabend mit dem Fliesenlegen vorerst durch. Vorerst, weil ich ja noch die Randleisten fliesen möchte. Das mache ich aber erst, wenn komplett eingefugt worden ist. Anfang nächster Woche wird dann eingefugt und dann gehts weiter.

Eaton Smart Home Controller

Eigentlich könnte ich mich jetzt wieder beliebig lang über die mangelhafte Informationspolitik bei Eaton auslassen – hilft aber nicht weiter. Wenn man das xComfort System von Eaton (zuvor Moeller) einsetzt muss man leider, um neue Produktinformationen zu erhalten, einen sehr umständlichen Weg beschreiten. Man sollte sich im Browser einen Tab mit den aktuell verfügbaren Eaton Funksystem Downloads anlegen und diesen täglich manuell prüfen. Stellt man fest, dass es eine neue Version der Eaton RF-System – MRF Software gibt, dann lädt man diese herunter und installiert sie. Wenn man jetzt nach der Installation die zugehörige Hilfe der Software aufruft, findet man dort den sehr interessanten Punkt „Was ist neu bei?“. Und hier wird es dann richtig spannend. Ein Klick auf diesem Punkt (bei der MRF Version 2.18) gibt folgende (annähernd GEHEIME) Information preis:

  • Smart Home Controller wird unterstützt, ein zentrales Steuerungs- und Kommunikationsgerät welches mittels Smartphone oder Tablet bedient werden kann (Erscheiningszeitraum Q1 2013)
  • Behebt ein seltenes Problem bei dem der USB-RF-Konfigugrationsstick seine RF-Paramter verlieren konnte
  • Wird eine Gruppenschaltung nicht erfolgreich berechnet werden jetzt nur mehr rote Verbindungslinien gezeichnet anstatt eine Mischung aus schwarzen und roten, da es zu Missverständnisses bei der Darstellung gekommen ist. Bei einer Gruppenschaltung muss zu allen Teilnehmern eine schwarze (erfolgreich berechnete) Verbindung bestehen damit die Gruppenschaltung generell funktioniert und das Routing korrekt dargestellt werden kann.
  • Beim Einlesen von Geräten wird nun auch er Indikator fürs manuelle Routing mit eingelesen damit die Verbindungen richtig dargestellt werden können
  • Funktionen virtueller Geräte übertragen und Gerät ersetzen überträgt nun alle Einstellungen von Beschattung beim Room-manager richtig
  • Die Speicherung der Telegramme im RF-Monitor funktioniert nun wieder richtig
  • Room-Manager Software update: Es ist nicht länger möglich einen Room-Manager mit Version größer gleich V39b auf eine niedrigere Version downzugraden. Bitte verwenden sie zum Update immer die aktuelle Version (derzeit V40a) welche sie im MRF Verzeichnis um Ordner „Device software\Room-Manager“ finden.
  • Virtuelle Raumkontroller für Heizungsaktoren werden nun im richtigen Mode (Temperaturwert senden) eingefügt

Was ich hierbei besonders interessant finde, ist der erste Punkt „SMART HOME CONTROLLER“. Hört sich vielversprechend an. Auch hierzu gibt es in der Hilfe einen entsprechend passenden Artikel, mit folgendem Inhalt:

Smart Home Controller

Der Smart Home Controller ist ein zentrales Steuerungs- und Kommunikationsgerät. Er kann Befehle an alle Aktoren senden und von allen Sensoren Befehle empfangen, die dann intern verarbeitet werden. Er hat keine eigene Anzeige, daher ist als Bedien-, und Anzeigeelement eines der folgenden Geräte notwendig:

  • Zur Konfiguration:
    Laptop, PC oder Tablet PC mit Browser (Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera, etc)
  • Zur Visualisierung & Bedienung:
    • Apple iPhone oder iPad mit iOS App
    • Android Smartphone oder Tablet mit Android App
    • Smartphone oder anderes internetfähiges Gerät mit einem mobilen JavaScript fähigen Browser

Die Kommunikation dieser Geräte mit dem Smart Home Controller erfolgt über LAN oder WLAN.

Nähere Information zu den Funktionen, der Installation und der Konfiguration des Smart Home Controller entnehmen Sie bitte dem xComfort Katalog, der Montageanleitung und der Online Hilfe Funktion des Smart Home Controller.

Die Verbindung zu anderen xComfort Funkkomponenten erfolgt über die eingebaute Funk Schnittstelle oder über ein oder mehrere Ethernet-CI.

  • Erstellen von Verbindungen:
    Die Verbindung zu anderen xComfort Geräten erfolgt über Datenpunkte. Sobald eine Verbindung von einem xComfort Gerät zum Smart Home Controller gezogen wurde, öffnet sich das Datenpunktfenster. In diesem können Sie nun den Datenpunkt für das zugewiesene Gerät wählen (vorgeschlagen wird immer der nächste freie DP). Bei Mehrfachzuweisung auf den selben Datenpunkt wird einfach der entsprechende Datenpunkt mehrfach belegt dargestellt. Mit OK bestätigen sie die Eingabe.

Kommen wir nun zum von mir ORANGE markierten Bereich: Nix is! Der derzeite xComfort Katalog auf der Eaton Webseite ist von Februar 2012 (vielleicht ändert sich das ja nächsten Monat, wenn man mal einfach davon ausgeht, dass die im Jahreszyklus den Katalog aktualisieren) und dort wird der Smart Home Controller nicht erwähnt bzw. beschrieben. Bei meiner Internetrecherchen fand ich nur Seiten, in denen von dem Smart Home Controller gesprochen wird, jedoch es keine weiteren Details dazu gibt (die von mir hier zitierten Infos aus der Eaton MRF Software Hilfe sind wesentlich detaillierter). Ein gefundes White Paper von Eaton zum Thema „Smart Home“ schweigt sich vollständig zum „Smart Home Controller“ aus. Auch hier hat man das Gefühl, dass bei Eaton, zumindest für den xComfort-Produktbereich, kein oder kaum Marketing statt findet – was äußerst schade ist.

Mich interessiert das Produkt, weil es für mich eine echte Alternative zum Serverbetrieb mit der Kommunikationsschnittstelle darstellt und ich mir u.U. vorstellen könnte, dass ich damit nicht alleine bin. Außerdem wäre natürlich auch der angedachte Preis sehr interessant, aber dazu habe ich auch nichts finden können. Und wann soll das gute Stück in Q1 wo zu kaufen sein?

Wenn einer von euch mehr Infos zum Smart Home Controller hat oder weiß, wo diese zu finden sind – her damit. Ich bin für jedes konstruktive Feedback dankbar.

1/2 Million Besucher

Es ist vollbracht! Am heutigen Tag haben wir die 500.000 Besuchermarke geknackt!

500.000 Besucher

Vielen lieben Dank für eure Treue und die vielen (meist positiven) Rückmeldungen.

Und es wurde LICHT…

… im Gäste-WC. Endlich haben wir die beiden letzten Lampen fürs Gäste-WC und fürs Badezimmer gefunden. Leider hatte die Badezimmerlampe einen kleinen Materialfehler auf der Grundplattenoberfläche, weswegen wir diese erst einmal wieder zurückgeschickt haben. 🙁 Aber wir bekommen eine im Austausch – dauert halt jetzt nur noch etwas… *seufz

Die Lampe fürs Gäste-WC hatte aber keine Makel, weswegen wir sie dann heute auch aufgehangen haben. Abgesehen von dem sehr wenigen Platz im Lampensockel, um die Kabel vernünftig zu verstauen, hat die Montage der Massive Magnus Leuchte auch prima geklappt. Sieht klasse aus und leuchtet den Raum mit den vier leicht verstellbaren Lampen auch schön aus. Uns war auch besonders wichtig, dass die Dusche im Gäste-WC auch genügend Licht erhält, was jetzt mit der Massive Magnus perfekt gelöst wurde. Die Abmaße sind 1153 x 90 x 199 mm ( l x w x h ) und die enthaltenen Halogen GU10 Leuchtmittel werden in Zukunft dann noch durch LED’s mit GU10 Sockel ausgetauscht.

Jetzt müssen wir nur noch auf die Lieferung der Badezimmerlampe warten…