Archiv für ProHaus

Richtfest

Um 19 Uhr stand unser Richtfest auf dem heutigen Plan. Die Jungs von ProHaus und viele Freunde und Verwandte waren dazu von uns kurzfristig gestern eingeladen worden und fast alle sind auch erschienen. Zuvor haben meine Mutter und Jenny die Birke noch schön geschmückt und wir haben im Haus Sitzgelegenheiten aufgebaut, für Beleuchtung, Musik und für das leibliche Wohl gesorgt. Von unseren Gästen haben wir wirklich nette Sachen geschenkt bekommen. Manche haben sogar extra was für uns gebastelt! Meine Arbeitskollegen (inkl. Chef) sind fast vollständig erschienen, was mich persönlich sehr gefreut hat. Und dann hatten sie auch noch einen (Apfel-)Baum dabei. Total klasse.

Als dann alle da waren, gings ‚raus und hoch auf’s Dach. Jenny wollte und konnte nicht mit hoch, also musste ich als Bauherr alleine über das Gerüst auf’s Dach klettern, die Birke geschultert. Zwei Jungs von ProHaus sind dann mit dem Schnaps und vier Gläsern mit nach oben gekommen. Als erstes wurde der Baum am Gerüst fixiert. Dann wurde der Richtspruch verkündet und zwischen den Passagen wurde immer ein Kurzer getrunken. Lecker! Da Scherben ja bekanntlich Glück bringen, wurde eines der Gläser zerschlagen. Zu guter letzt wurde der Bauherr an den Hammer gebeten. Der letzte Nagel sollte von mir versenkt werden. Natürlich kein kurzer Nagel, sonst wäre es langweilig gewesen. Für jeden Schlag, den ich daneben lande, sollte ich einen weiteren Kurzen trinken. Tja, ich habe das Ding aber souverän versenkt, ohne daneben zu schlagen…! *grins Trotzdem haben wir drei da oben dann noch zwei Kurze getrunken bevor es wieder ‚runter zu den anderen ging. Ich habe dann noch flott vom Gerüst aus mich bei den Gästen bedankt und das „Buffet“ eröffnet…

Wir wollen uns bei euch allen für die schönen einfallsreiche Geschenke und die netten (gedichteten) Worte bedanken. Wir hoffen, es hat euch bei uns auch gefallen (und auch geschmeckt). *g Ihr seid alle jederzeit herzlich bei uns im Haus willkommen!!

Hausaufbau – Tag 2

Der zweiten Tag des Hausaufbaus ist nicht mehr sooo spektakulär, wie der erste Tag, an dem sich ja in so kurzer Zeit, so viel getan hat. Heute wird das Vordach bzw. die Verlängerung des Dachs errichtet. Es werden die Regenrinnen angebracht und die restliche Unterkastelung vorgenommen. Die Innenwände des Obergeschoss werden installiert und die fehlenden Wandelemente des Erdgeschosses ebenfalls. Die Bautreppe vom Erdgeschoss zum Obergeschoss wird aufgebaut (die Bautreppe zum Keller fehlt noch und wird Morgen aufgebaut).

Wir beide waren den ganzen Tag mehr oder weniger mit den Vorbereitungen für das Richtfest um 19 Uhr beschäftigt. Es musste ein Richtbaum her – also eine Birke. Dazu haben wir dann einige Gärtnereien angerufen. Dann benötigten wir noch buntes Kreppband, welches wir im Bastelladen gekauft haben. Für’s leibliche Wohl haben wir schon vorgesorgt, denn gestern haben wir bei unserem Metzger für 40 Personen Gyrossuppe vorbestellt. Außerdem haben wir natürlich noch Getränke, Bänke, Becher, Heizbrenner, Halogenstrahler etc. besorgt. Wichtig sind auch noch der Schnaps (wir haben Jägermeister genommen) und ein paar kleine Schnapsgläser für das Ritual. Dazu aber später mehr.

Hausaufbau – Tag 1

Es ist Montag der 25.10.2010. Heute wird unser Häuschen geliefert und aufgebaut. Trotz sehr schlechter Wetterprognosen sollte es ein richtig schöner Tag komplett ohne Regen werden. Morgens früh, als wir um 7:00 Uhr noch in der absoluten Dunkelheit an der Baustelle ankamen, war es lediglich 3°C – also bitter kalt. Dazu noch ein kleines Windchen. Der Kran und die Aufbaucrew von Gussek/ProHaus waren schon vor Ort. Den LKW mit dem Haus im Gepäck haben wir dann zur Baustelle gelotst. Maik, der LKW-Fahrer, hatte zuvor kurz angerufen und sich erkundigt, wo er denn nun genau mit dem Haus hin müsse. Wir sind dann einfach kurzerhand vor Ihm her gefahren und haben Ihm so den Weg gezeigt.

Nachdem dann endlich die Sonne aufgegangen war konnte es auch schon losgehen. Die Jungs machten sich direkt an die Arbeit. Jenny und ich räumten die Bodenplatte frei, indem wir die Schubkarren und übriggebliebene Noppenfolie „in den Garten“ stellten. Der Bautrupp befreite dann die Bodenplatte von unserer Folie und dem Wasser darunter. Dann wurden die überstehenden Styropurelemente entfernt und die ersten Materialien vom LKW abgeladen. Die ersten Messungen und Markierungen wurden durchgeführt. Und schon wird das erste Wandelement gesetzt. Diese wird mit einer Querstrebe zum Hausinneren provisorisch gehalten. Man kann das gar nicht so schnell verarbeiten/glauben, wie das Haus dann urplötzlich vor einem hochwächst. Als erste Wand steht die linke Seitenwand (von der Straße aus gesehen). Als nächste Wand folgt die Seite zum Garten hin. Auch dieses Wand wird mit einer Quertrebe gesichert. Dann wird die erste Innenwand (zwischen Wohnzimmer und Abstellraum) aufgesetzt. Es folgt nun die rechte Seitenwand. Danach wird ein offenes Wandelement zwischen Küche und Flur angebracht. Und schon folgt die Wandfront mit der Haustüre. Das Haus ist nun also auf Erdgeschosslevel geschlossen. Irgendwie total faszinierend. Und das in einer halben Stunde!! Kein Witz!

Mehr und mehr wird aus den einzelnen Elementen unser Haus und man kann gar nicht aufhören zu staunen und zu gucken. LEGO im XXXXXL-Format halt. Die einzelnen Dachstuhlelemente bestehen noch aus jeweils zwei Teilen, die vor der Montage auf dem Erdgeschoss am Boden noch miteinander vernagelt werden, bevor sie dann mit den Kran hochgezogen und an die jeweilige Position gesetzt werden.

Am Abend des ersten Aufbautages steht das gesamte Haus inkl. Dachstuhl, Dachfolie und Lattung für die Dachziegeln. Sogar die ersten Holzverkleidungselemente sind schon angebracht worden. Um 18:30 Uhr haben wir uns dann mit kalten Füßen auf den Nach-Hause-Weg gemacht. Wir sind jetzt auf Morgen und die weiteren (Arbeits-)Schritte gespannt…

Und hier noch der Hausaufbau in Zeitraffer:

Gründungsabnahme

Um 9:30 Uhr habe ich mich heute Morgen mit dem Architekten Bücker an der Baustelle getroffen, um die Gründungsabnahme vornehmen zu lassen. Die Gründungsabnahme ist wieder ein elementarer Schritt hin zum Hausaufbau. Der Architekt prüft dabei die Höhen der Kellerdecke, vermisst die Seiten, die Diagonale und Abstände zum Kellerdurchlass und zu den Säulenfundamenten für das Vordach. Außerdem werden einige Punkte als Vorbereitung für den Hausaufbau geprüft, wie z.B. ab (Bau-)Strom vorhanden ist, wie der Anfahrtweg ist, ob ein Kranstellplatz vorhanden ist, und und und…

Nach einer knappen Stunde war alles vermessen, protokolliert bzw. notiert. Keine Beanstandung – für uns erst einmal das wichtigste. Dem Hausaufbau scheint jetzt nichts mehr im Wege zu stehen – außer schlechtes Wetter. Hoffen wir einfach mal das beste (obwohl kein gutes Wetter gemeldet ist).

Drainage – Teil 2

Nachdem ich mir dann noch spontan Urlaub für Montag nehmen konnte (vielen Dank, Chef!) bin ich Morgens um 7:00 Uhr noch flott zum Baustoffhändler gefahren und habe noch die fehlenden Materialien (das Vlies war zu kurz (hatte 40m bestellt und nur 35m erhalten) und es fehlten zwei Blindstopfen für die Revisionsschächte) geholt, bevor es dann direkt zur Baustelle nach Fronhoven ging.

Um kurz nach 7:30 Uhr war ich dann an der Baustelle, wo dann auch schon Schwiegervater auf mich wartete. In der Dunkelheit haben wir dann mit dem weiteren Verlegen der Drainage begonnen. Bis 11 Uhr hatten wir die dritte Seite des Kellers dann auch komplett fertig verlegt. Nach einer kurzen Pause ging es dann an die letzte Seite. Die 10 cbm Körnung waren dann irgendwann nach 14 Uhr komplett aufgebraucht, so dass wir noch vier weiter Schubkarren mit Körnung von unserer Reserve (eigentlich für die Rigole gedacht) geholt haben.

Jetzt ist die Drainage fertig (und ich bin es auch). In den kommenden Tagen wird unser Erdbauer nun noch die Baugrube verfüllen, damit dann am kommenden Montag auch das Haus von ProHaus gesetzt werden kann. Hoffentlich hält es der Wettergott es dann etwas besser mit uns, als am vergangenen Samstag. Wäre schön, wenn es an den beiden Aufbautagen wenigstens trocken bleiben würde. Naja, hoffen wir mal das Beste.

Kelleraufbau Tag 6: Fertigstellung Keller

Heute ist der letzte Tag, an dem die Jungs von Gussek & Wolts an unserem Keller arbeiten, denn der Keller wurde heute gegen Mittag fertiggestellt. Als ich während meiner Pause zur Baustelle gedüst bin, konnte ich noch so ‚grade die Betonpumpe sehen, als sie sich auf und davon machte. Die Decke war fertig gegossen. Die Schalung für den Zugang zum Keller und etliche Styroporelemente sind gesetzt worden. Außerdem erfreuen sich unsere Kellerfenster nun über zugehörige Lichtschächte. Ein paar Kleinigkeiten wurden noch erledigt und die Baustelle aufgeräumt.

Das Resultat läßt sich sehen, finden wir:

Nur der Müllhaufen stört ein bischen (im Bild). Da müssen wir mal gucken wie wir den kurzfristig beseitigt bekommen. Also mal wieder telefonieren und sich schlau machen.

Kelleraufbau Tag 5: Außenwanddämmung

Das Wochenende ist vorbei und die Truppe von Gussek & Wolts ist wieder fleißig dabei unserem Keller fertig zu stellen. Morgen Nachmittag sind die mit dem Keller fertig und machen sich auf zur nächsten Baustelle. Heute wurde die Perimeterdämmung an den Außenwänden und dem Sockel angebracht. Wir haben jetzt ein „Schweinchen-Häuschen“, oder eine „Hello-Kitti-Hütte“, 🙂 die Dämmung ist nämlich schön rosafarben. So schauts im Moment aus:

Außer der Dämmung wurde das Faserzement Futterrohr auf Mauerstärke eingekürzt, der Deckendurchbruch für unseren Serverschrank errichtet, die Abdichtungsfolie für die Betondecke eingebracht und schon etwas Klar-Schiff auf und um die Baustelle gemacht. Außerdem wurden die Kellerfenster fertig ausgeschäumt, der Schaum beigeschnitten und eine Abdeckleiste angebracht.

Kelleraufbau Tag 4: Filigrandecke

Tag 4 des Kelleraufbaus: Heute sind die Kellerbauer von Gussek & Wolts nur einen halben Tag auf der Baustelle – gegen Mittag gehts für die Jungs ins verdiente Wochenende. Nichts desto trotz waren sie wieder mal fleißig und haben die Filigrandeckenelemente auf die Kellerwände gesetzt und an einigen Stellen im Keller mit Stützen abgefangen. Außerdem wurden schon die ersten Stahlstangen als zusätzliche Bewehrung in die Decke mit eingebracht. Im Technikraum wurde schon der Sockel für die Wärmepumpe gemauert. Jetzt hat man das erste Mal das Gefühl, wenn man die Leiter in den Keller hinunter geht, dass man sich in einem Gebäude befindet.

Und so schauts also nach vier Tagen bei uns auf der Baustelle und im Keller aus:

Kelleraufbau Tag 3: Die Innenwände und Bitumen Abdichtung

Heute ist der dritte Tag des Kelleraufbaus durch die Firma Gussek & Wolts. Natürlich bin ich auch heute in der Mittagspause zur Baustelle gefahren, um zu sehen, wie weit die Jungs schon sind. Und wie bisher jeden Tag bin ich echt überrascht, wie weit der Kelleraufbau schon fortgeschritten ist. Außer den Jungs von Gussek & Wolts war auch der „Schwarz-Anstreicher“ fleißig dabei den schönen hellen Wänden schwarze Konturen zu malen. Es wurde nämlich die Bitumenabdichtung an den Verbindungsstellen der Fertigkelleraußenwände und am gesamten Kellersockel / Betonfundament aufgebracht. Als ich dann wieder zur Arbeit gefahren bin, weil sich meine Mittagspause zu Ende neigte, fehlten lediglich 1 1/2 Wände bis zur Vollendung der Innenwände.

Nach der Arbeit haben Jenny und ich uns dann an der Baustelle getroffen, um das Resultat des heutigen Tages zu bewundern. Und siehe da, alle Innenwände sind fertig gesetzt und sauber verfugt und der „Schwarz-Anstrich“ von außen ist auch fertig.

Kelleraufbau Tag 2: Die Außenwände

Kelleraufbau die Zweite. Es ist der 5. Oktober 2010 und die Jungs von Gussek & Wolts leisten mal wieder gute Arbeit. Als ich heute Mittag zur Baustelle gefahren bin, standen schon alle Außenwände und die Schalung für die Erdbebenzonensicherung und das Vordach waren fertig. Jetzt nimmt unser Hausbau richtig Formen an.

Als wir dann heute Abend knapp vor Sonnenuntergang an der Baustelle ankamen, waren die beiden Säulen für das Vordach und die Erdbebenzonensicherung fertig betoniert und die Kalksandsteine für die Innenwände standen schon im Keller. Da können die Jungs Morgen ja direkt mit den Innenwänden anfangen. Hier mal die Bilder des heutigen Tages:

Jetzt geht’s richtig los: Kelleraufbau Tag 1

Es ist der 04. Oktober 2010, 7:45 Uhr. Das erste Gussek-Fahrzeug biegt um die Ecke. Hinter her fährt der Dixi-Klo-Lieferant. Das Klo wird flott abgesetzt, dann noch ein Wohnwagen, der wohl als Pausenraum dient. Ich übergebe dem Polier den Baustromkastenschlüssel, das Standrohr und den Schlüssel für den Hydranten. Und schon fangen die Jungs an Materialien abzuladen. Die Truppe, die unseren Keller baut besteht aus drei Mann. Geplante Fertigstellung für den Keller ist kommender Montag Abend. Das ist mal echt flott! Respekt.

In meiner Mittagspause bin ich mal flott zur Baustelle gedüst. Da stand schon das Schnurgerüst, die Schalung für die Bodenplatte, die Kanalrohre innerhalb der Bodenplatte sind verlegt, der Fundamenterder ist eingebaut, die Rückstauklappe ist ebenfalls eingebaut und der Großteil der Dämmung ist schon eingebracht. Innerhalb der Stunde, die ich dem regen Treiben beiwohnen durfte, haben die Jungs die Dämmung vervollständigt und mit der Bewehrung begonnen. Sieht alles richtig klasse aus!

Am Abend sind wir dann zu zweit zur Baustelle gedüst, um das Resultat des heutigen Tages zu bewundern. Die Bodenplatte ist quasi fertig! Die beiden Fundamente für die Stützen des Vordachs sind gegossen und die zusätzliche Sicherung der Erdbebenzone 3 ist auch schon zur Hälfte fertig. Sauber!

Abnahmebericht Erdarbeiten

Um 7:30 Uhr habe ich mich heute früh zusammen mit unserem Architekten an der Baugrube in Fronhoven getroffen. Herr Gussek hatte bei meiner Ankunft schon den Vermessungslaser samt Stativ aufgebaut. Deswegen konnte es dann auch direkt los gehen. Ich habe also flott die Leiter aus dem Auto geholt und mit dieser den Zugang zur Baugrube geschaffen. Der Architekt hat dann unten in der Baugrube an allen Ecken und Mittig die Höhen exakt überprüft. Alles im grünen Bereich!

Da Baustrom schon vorhanden ist und Bauwasser auch kein Problem darstellt, wurde diese Position auch direkt einmal auf dem Bogen bzw. Bericht abgeharkt. Nun wurden noch einige Angaben in dem Bericht eingetragen, das Kreuzchen beim Punkt „Der Besuchszweck ist gegeben und ein vollständiger Baustellenbericht wird erstellt! “ gemacht, wir beide haben den Bericht dann unterschrieben und schon war die Sache erledigt. Kurz und schmerzlos. Na, wenn mal alles so reibungslos funktionieren würde.

Beseitigung von Niederschlagswässer – die 100ste

In unserem Briefkasten fanden wir heute neben dem Brief von der EWV auch noch einen Brief von der StädteRegion Aachen. Die geforderten Unterlagen und der Auftrag selber wurden von mir am 09.09.2010 in Aachen eingeworfen. Mein erster Gedanke sollte sich leider bestätigen: „die wollen jetzt noch irgend einen anderen Schnick-Schnack von uns“. Ich bin echt am kochen! Die wollen uns doch nur ärgern, oder? Wir wollen doch nur das machen, was uns im Bebauungsplan vorgeschrieben wird: unser Regenwasser auf unserem Grundstück versickern lassen. Jetzt geht auf einmal aus dem Antrag hervor, dass wir zusätzlich zur Niederschlagswasserbeseitigung der befestigte Flächen eine Hausdrainage geplant haben, die ebenfalls in die Rigole entwässern soll. Ach, was?! Den Antrag haben wir ja jetzt bereits zum dritten Mal hingeschickt und gerade JETZT fällt das den netten Mitarbeitern zum ersten Mal auf. Dolle Wurst! Wie sagt man so schön: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Ich zitiere:

Die Ableitung dieses Grundwassers und die Einleitung desselben in die Rigole stellen zwei weitere erlaubnispflichtige Benutzungstatbestände dar. Zur Erteilung der beiden wasserrechtlichen Erlaubnisse ist ein gesonderter Antrag erforderlich. Bitte reichen Sie mir den Antrag mit den zusätzlich erforderlichen Unterlagen in 4-facher Ausfertigung…

Hier mal wieder eine „nette“ Aufstellung der diesmaligen Anforderungen:

  • Antragsvordruck
  • Erläuterungsbericht mit
    • Beschreibung der Entwässerungssituation: Wie wird das Drainagewasser gefasst und abgeleitet?
    • Angaben zur Art und zur Größe der Drainageleitungen
  • Lageplan mindestens im Maßstab 1:500 mit Darstellung der Leitungsführung – Detailkopie aus Niederschlagswasser-Antrag

Bezogen auf das letzte Schreiben ja noch ganz übersichtlich. Trotzdem! Und da der Antrag auch vom sogenannten Entwurfaufsteller unterschrieben werden muss, müssen wir dieses wieder mal nach Nordhorn schicken. Mal gucken, wo wir jetzt den geforderten Erläuterungsbericht für die Drainage herbekommen. Hier hoffe ich mal wieder auf Unterstützung aus Nordhorn.

EBV & RWE: Anpassungs- und Sicherungsmaßnahmen

Juhuuuu… Heute ist ein guter Tag – ein sehr guter Tag! Noch bevor ich zum vereinbarten Zeitpunkt mich erneut bei der RWE telefonisch melden sollte, meldete sich die Sachbearbeiterin bei mir telefonisch. Daumen hoch! Ich wurde nochmals auf den Bebauungsplan hingewiesen, befragt, ob wir ein Bodengutachten haben erstellen lassen und ich habe die Anweisung erhalten, dass wir zur planerischen eingezeichneten Abbaukante mindestens 10 Meter Abstand halten müssen (was wir ja eh mit dicken Bonusabstand einhalten). Weitere „Auflagen“ gibt es zur Bebauung laut RWE nicht. *freu Das zugehörige schriftliche Dokument sei jetzt noch auf dem internen Postweg unterwegs und wenn alles gut verläuft, könnten wir Mitte/Ende nächster Woche damit per Post rechnen. Mir ist echt ein Stein vom Herzen gefallen. Jetzt blieb ja nur noch abzuwarten, was die EBV so schreibt und wann dieses Schreiben denn nun endlich bei uns eintrudelt.

Als ich dann von der Arbeit nach Hause kam, zeigte mir Jenny freudestrahlend einen Briefumschlag mit Absender EBV. Ich zitiere:

…dem obigen Bauvorhaben verlangen wir keine Anpassungs- und Sicherungsmaßnahmen gegen Bergschäden, da aus heutiger Sicht in Zukunft mit einem von uns vertretenden Steinkohleabbau nicht mehr zu rechnen ist.

Also, alles steht auf GRÜN für den Kellerbau bzw. für das Ausheben der Baugrube. Manno Mann – auf einmal geht alles ganz schnell… Dann hoffen wir mal, dass dieser sehr schöne Trend anhält und sich das weiterhin so gut entwickelt… So, jetzt werden wir diese frohe Botschaft mal an ProHaus bzw. den Architekten und Kellerbauer weitergeben.

Termin mit dem Kellerbauer am Grundstück

Gestern Nachmittag klingelte mein Mobiltelefon. Am Apparat war Herr Wever, unser Kellerbauer von ProHaus. Er wäre Morgen bei uns in der Ecke und da Ihm ein Kunde abgesprungen sei, könnte er spontan und kurzfristig zur Grundstückssichtung für den Kellerbau vorbei kommen. Wow! Ich solle doch versuchen, dass unser Erdbauer da auch Zeit hat und mit vor Ort ist. OK, das ist mal eine Mission. Ich also anschließend beim Erdbauer angerufen, aber erst einmal keinen erreicht. OK, der ist also noch auf irgendeiner Baustelle zu gange. Abends dann nochmals versucht und gehofft, dass er spontan Zeit hat. Dieses Mal hatte ich Ihn direkt am Apparat und er sagte auch noch prompt zu. Super!

Heute war es dann soweit. Um 17:30 Uhr hieß es Gruppentreffen am Grundstück. Ich habe also pünktlich um 17 Uhr Feierabend gemacht und bin nach Fronhoven gedüst. Um 17:10 Uhr klingelte mein Telefon. Der Kellerbauer hängt auf der A4 im Stau und wird voraussichtlich 10 Minuten später kommen. Nun gut… ist ja zum Feierabendverkehr hin keine Seltenheit. Um 17:20 Uhr war ich dann am Grundstück, wo dann auch schon der Erdbauer erschien. Sehr pünktlich. Daumen hoch. Um kurz vor 17:30 Uhr war dann auch Jenny da. Aber leider ließ der Kellerbauer dann doch noch etwas länger auf sich warten, als gedacht. Um kurz vor 18:00 Uhr waren wir dann vollständig.

Herr Wever stellte sich vor und kam dann direkt mit der Akte zum Grundstück. Er sprach sich mit unserem Erdbauer ab und erklärte uns das eine oder andere. Dann wurde ein Bezugspunkt für die Höhe gesucht. Dazu wurde dann mal der Kanalschacht aufgemacht und staunend festgetellt, dass der ja doch viel tiefer sei, als im Plan vermerkt. Mmmmhh seltsam. Naja, die beiden wurden sich dann aber über einen anderen Gulli als Bezugspunkt einig.

Jetzt haben wir wieder einiges auf unserer ToDo-Liste:

  • Antwort von den Bergbauunternehmen beschaffen und an ProHaus weitersenden
  • Vermesser für die Grobabsteckung kontaktieren, Termin vereinbaren
  • Erdbauer über Grobabsteckungstermin informieren
  • Nachbargrundstückbesitzer kontaktieren bzgl. Kranstellplatz oder Straßensperrung
  • Baustrom für Keller- und Hausaufbau organisieren
  • Bauwasser für Keller- und Hausbau organisieren

Jetzt müssen wir nur noch beten, dass die beiden Bergbauunternehmen aus den Puschen kommen. Ich denke, ich werde da Morgen mal anrufen und anfragen, wie der Status denn ist. Drückt uns die Daumen, dass wir da kurzfristig was in den Händen halten und es tatsächlich dann doch noch flotter los gehen kann. Dann würde auf einmal alles viel schneller gehen. Wir hoffen jetzt einfach mal das Beste.