Die Unterfütterung der Wände

Zur Unterfütterung (auch umgangssprachlich Untermörtelung genannt) soll man laut der ProHaus Ausbauanleitung Zement- oder Quellmörtel verwenden. Wir haben uns nach Rücksprache mit dem Ausbauberater für Quellmörtel entschieden. Dieser Arbeitsschritt soll unmittelbar nach dem Hausaufbau für alle Außen- und Innenwände vorgenommen werden. Der von uns gekaufte Quellmörtel gab’s nur in 25kg Säcke zu jeweils knapp 21,– €. Zementmörtel (40kg Sack) liegt bei knapp 3,– €.

Hätten wir mal lieber den Zementmörtel genommen, denn mein Bruder und ich haben ganze zwei Tage benötigt, um die Außenwände mit dem Quellmörtel zu unterfüttern. Das Zeug ist selbst, wenn man es fast knochen trocken anrührt echt schwer zu verarbeiten. Da ja mehrere cm an Material unter die Wände zu bringen ist, läuft einem das Zeug immer wieder auf’s Neue weg. Also haben wir zuerst einmal von innen eine Schalung angebracht . Dann haben wir eine dünne Schicht recht festen Quellmörtel unter die Wände gebracht, und nach einiger Zeit (ich sage jetzt einfach mal 2-3 Stunden) dann versucht eine zweite Schicht darauf aufzubringen. Aber das Zeug wird dann wieder recht flüssig und haut einem ab. Naja, ich will jetzt gar nicht weiter ins Detail gehen… Habe mich auf jeden Fall gut über die Sauerei geärgert!! Am zweiten Tag haben wir den Mörtel ganz dünn gemischt und ebenfalls eine Schalung von Außen vorbereitet. Dann das „Zeug“ da hinein „geklatscht“ und schnell das Schalbrett davor geschoben, bis es oben heraus quoll, usw. usw….

Somit haben wir echt zwei lange Tage damit verbracht die Außenwände zu unterfüttern. Gestern habe ich dann alleine die Innenwände unterfüttert. Da der Quellmörtel (16 Sack) aufgebraucht war, habe ich Zementmörtel verwendet. Herrlich! So wie man es vom Mauersetzen her kennt. Habe alle Innenwände unterfüttert und noch ein paar Außbesserungen an der Außenwändeunterfütterung von Innen vorgenommen. So macht das Ganze wenigstens Spaß.

5 Kommentare bisher »

  1. Christian Diehl sagt

    am 3. November 2010 @ 08:32

    Hallo!

    Danke für den Hinweis mit dem Zementmörtel. Unser ProHaus wird nächste Woche aufgestellt. Dann bleib ich besser mal komplett beim Zementmörtel.

    Mit was habt ihr denn die Dachüberstände gespachtelt?

    Viele Grüße

    Christian

  2. Marcel sagt

    am 4. November 2010 @ 23:47

    Hi, Christian.

    Den Dachüberstand haben wir mit ganz normalen Moltofill Holzspachtel für Innen & Außen gespachtelt. Na dann wünschen wir mal viel Erfolg beim Aufbau! 🙂

    Schöne Grüße,
    Jenny & Marcel

  3. Frank sagt

    am 19. Dezember 2010 @ 20:02

    Hallo,
    wie viele Sack Zementmörtel braucht man schätzungsweise zur Unterfütterung aller Wände?
    Ihr schreibt nach Rücksprache mit dem Ausbauberater lieber Quellmörtel! Warum?
    LG
    Frank

  4. Marcel sagt

    am 20. Dezember 2010 @ 09:57

    Hallo, Frank.
    Ich würde nicht noch mal Quellmörtel nehmen. Der Zementmörtel kostet weniger als ein Zehntel vom Quellmörtel und lässt sich um ein vielfaches einfacher verarbeiten. Wir haben den Quellmörtel auch nur genommen, weil unser Ausbauberater uns dazu geraten hat. Im Ausbauordner von ProHaus sind beide Mörtel als Möglichkeit angegeben. Der Quellmörtel läuft halt in alle Ecken und Ritze. Der Zementmörtel muss manuell „verpresst“ werden (mit einem Fugeisen z.B.), damit die Wand auch voll untermörtelt ist.

    Schöne Grüße,
    Marcel

  5. Alex sagt

    am 18. September 2012 @ 16:02

    hi,

    wie sind auch gerade dabei ein ProFamily 135 zu bauen.

    Bei dem Quell bzw. unterstopfmörtel ist es so, dass der sich nach dem Trocken nicht zusammen zieht und ein Quellmass von 1% hat also bleibt es so wie er verarbeitet wurde.

    Beim Zementmörtel ist es so das er nach dem Trocken ein bisschen zusammen geschrumpft ist und somit wieder lücken und ritzen entstehen.

    Gruß

    Alex

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