Archiv für Allgemein

Still alive…

Nach über 1,2 Millionen Besuchern ist unser Blog immer noch Online und anscheinend auch nach-wie-vor nicht ganz ohne Nutzen. Wir erhalten immer noch regelmäßig eMails und Kontaktanfragen zu den verschiedensten Themen und freuen uns natürlich, wenn wir anderen Bauherren dabei behilflich sein können, Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen.

In den letzten Wochen/Monaten/Jahren hat sich so einiges noch bei ins im und rund ums Haus getan. Ich hoffe ich komme demnächst mal wieder dazu, einzelne „Tasks“ detailliert zu beschreiben, so dass Ihr wieder etwas davon habt.

Hier ein paar Sachen/Punkte, die sich so in der letzen Zeit verändert haben:

  • Umstieg von Eaton Moeller Xcomfort auf devolo Home Control
  • Bewässerungsautomatisierung im Garten mit Gardena
  • Eigenkonstruktion Poolheizung
  • Kinderstelzenhaus
  • Gartenhaus
  • Kameraüberwachung des Grundstücks und der Wohnräume
  • IoT
  • Zisternenüberwachung per Ultraschall
  • Alexa und verschieden Skills
  • Sonos Beschallung
  • IFTTT
  • Raspberry Pi Garagentorsteuerung
  • Garagentormotorbeleuchtung triggert auch die vorhandene Garageninnerraumbeleuchtung
  • uvm.

Danke für 1.196.722 Aufrufe

Wow – wer hätte denn damit gerechnet, dass wir jemals die 1 Million Aufrufe Marke knacken? Wir nicht. Vielen lieben Dank, dass Ihr uns die Treue haltet und uns fleißig weiter besucht. Hier die Statistik mit Stand 25. Oktober 2016:

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Wie gut, dass es Backups gibt…

Mit denen kann man nämlich im Worst-Case auch wieder vorbogene oder kaputte Sachen wiederherstellen. Nachdem ich gestern Mittag und den ganzen Abend damit verbracht habe, unsere WordPress Installation wieder auf Vordermann zu bringen, habe ich mich heute dazu entschlossen ein Backup einzuspielen. Gesagt getan und siehe da, alles ist wieder gut. Nur noch ein paar Kleinigkeiten sind noch zu erledigen, aber bisher siehts wieder richtig gut aus, hier im Bautagebuch. Sollte jetzt wieder alles so funktionieren, wie gedacht. Wenn euch dennoch etwas auffallen sollte, dann meldet euch ganz einfach. Noch eine Anmerkung: Danke Guido fürs Brainstorming…

Schöne Grüße und ein schönes Wochenende,Marcel

Problem mit WordPress und der Gallerie

Hallo, liebe Leser. Leider spielt unser WordPress mit dem letzten nggallery Plugin seit einigen Tagen verrückt. Warum kann ich im Moment noch nicht sagen, aber ich arbeite an einer Lösung. Bis dahin kann es also vorkommen, dass Elemente wie Gallerie, Diashow u.ä. nicht funktionieren.

Lebenszeichen / Stand der Dinge

Ja, wir leben noch. Ich habe ja schon gefühlte Jahre nichts mehr ins Bautagebuch geschrieben, was zum einem daran liegt, dass wir ja quasi fertig sind mit’m Häuschen und zum anderen, dass ich mir kaum noch Zeit dafür nehme, was vernünftig zu dokumentieren – und Text alleine wird von den meisten Blog-Lesern halt nicht bevorzugt. Nichts desto trotz hier mal ein paar Worte zu den Dingen rund ums Haus, die ich in den letzten Wochen und Monaten so getrieben habe:

  1. Die Mauer
    Letztes Jahr hatte ich ja das Fundament der kleinen Abgrenzungsmauer hinter der Garage gegossen. Dieses Jahr, genauer in den letzten Wochen, ging es daran die Mauer selber zu setzen. Hier beschäftige ich mich nun schon einige Wochen mit (und werde das wohl auch noch einige weitere Wochen tun). Mittlerweile habe ich schon etliche Reihen gesetzt, die Steckdosen (von der Garage aus schaltbar) sind gesetzt und der Wasserhahn hat auch seinen “eingemauerten” Platz gefunden. Echt ätzend waren die ersten Reihen zu Mauern, da ich das Fundament wegen dem abschüssigem Gelände stufig gegossen habe. Hier musste viel Mörtel verwendet werden und natürlich auch viel mit dem Winkelschneider zugeschnitten werden. Jetzt müssen lediglich “nur noch” die Anfänge und Enden der Mauer geschnitten werden – eine sehr staubige Angelegenheit. Die Mauer ist von Innen mit Beton verfüllt, um zusätzliche Stabilität zu erhalten. Alle paar Reihen finden ein paar Luftschichtanker ihre Verwendung.
  2. Der Dachüberstand
    Ja, der Dachüberstand wartetete immer noch auf seinen finalen Anstrich. Die beiden Querseiten, also die Straßen- und Terassenseiten wurden von ja bereits vergangenes Jahr gestrichen – jetzt waren noch die Stirnseiten hoch bis zum First (ca. 6,9m hoch) an der Reihe. Auf der Garagenseite stellt das keinen besonderen Anspruch da, auf der anderen Seite jedoch schon. Hier reichte KEINE meiner Leitern höher als die Fenster im OG. Dank Frank konnte mir aber Abhilfe geleistet werden (nochmals DANKE dafür, Franky). Mit den zwei jeweils 5m Elementen konnte ich auch die höchste Stelle des Überstandes vernünftig erreichen und alles in lichtgrau streichen.
  3. Imprägnierung Klinkerfensterbänke
    Da ich die lange Leiter von Frank jetzt einmal da hatte, habe ich direkt die Chance genutzt und ALLE Außenfensterbänke nochmals imprägniert. Dazu wurde wieder das Teufelszeug von Ceresit (die genaue Bezeichnung habe ich gerade nicht zur Hand) verwendet, welches einfach mit einem Lasierpinsel direkt auf die Steine und den Mörtel aufgetragen wurde. Hier habe ich mich wieder an den Rat des Ausbauberaters gehalten und auch die zwei Reihen Klinker direkt unter der Fensterbank mit imprägniert.
  4. Verkabelung Speicher
    Auf dem Speicher war die elektronische Installation bisher nur rudimentär ausgeführt worden – es gab immer wichtigeres… *seufz – die meisten von euch werden wissen, was ich meine. Hier auf dem Speicher wurde im Frühjahr endlich mal “aufgeräumt” und vernünftig verkabelt. Vorhandene Lichtquellen wurden montiert, Leitungen verlegt, Steckdosen angebracht, etc.p.p. So musste dann auch endlich der dämliche 500W-Strahler der “normalen” Beleuchtung weichen.
  5. Optimierung Netzwerkschrank
    Diesen Task konnte ich auch endlich mal abschließen. Die letzten Leitungen wurden ja im Januar gepatcht, nun galt es noch etwas Ordnung in der Kiste zu bringen. Dazu habe ich ein paar passende 19?-Böden mit entsprechend geringer Tiefe gekauft und eingebaut, alle Komponenten gelabelt und beschriftet, Leitungen sauber fixiert, etc. Sieht jetzt richtig manierlich aus!
  6. Beleuchtung Kabuff
    Hinter unserem Schlafzimmer befindet sich ja ein Kabuff, indem wir unsere Koffer und Taschen lagern. Auch hier fehlte noch die richtige Beleuchtung. Material war natürlich schon seit Ewigkeiten vorhanden – es musste nur noch alles verkabelt und montiert werden. Auch diesen Task konnte ich in der ersten Jahreshälfte 2013 endlich abschließen. Und es werde Licht. Herrlich. Wenn dann alle Jubeljahre das Räumchen mal gereinigt wird, gibts es auch eine eigene Steckdose für den Staubsauger. Unser Sohnemann hatte übrigens sehr viel Spaß beim Umbau – ist ja auch soetwas wie ein Abendteuerspielplatz – ich hätte die Location als Kind bestimmt auch cool gefunden.
  7. Garten
    Natürlich haben wir einen Großteil unserer Zeit im Garten verbracht. Der Nutzgarten wurde konsequent genutzt: wir hatten leckeren Rhababer, Kopfsalat, Eisbergsalat, Eichblattsalat, Radieschen, Feldsalat, Blumenkohl, Zucchini, Erdbeeren, Stachelbeeren, etc. Hinter dem Komposthaufen habe ich im Frühjahr ein Beerenwuchsgerüst gebaut, damit sich die Brombeerern, Heidelbeeren und Himbeeren schön ausbreiten und wachsen können. Hier bin ich mal gespannt, ob und wie viel wir diese Jahr noch ernten können. Die ein oder ander Pflanze im Blumenbeet wurde von uns versetzt, um die Optik zu verbessern. Natürlich wurden auch noch ein paar Blümchen und Pflanzen angeschafft… Und der Rasen wurde gedüngt.
  8. Kräuterhochbeet
    Zwischen Terasse und Rasenfläche wurde ein Kräuterhochbeet angelegt. Dieses besteht aus Douglasienhölzer und Balken. Das gesamte Konstrukt wurde von uns zwei Mal lasiert und von Innen mit Noppenbahn ausgelegt. Ca. 1,4qm Erde wurden hinein geschaufelt und als obersten Abschluss wurden verschiedene Erdschichten (Mulch, Rasenschnitt, Kompost, Humus, Aussaaterde, etc.) als optimale Grundlage für die Kräuter aufgebracht. Unter anderem “bewohnen” nun folgende Kräuter dieses Hochbeet: Salbei, Liebstöckel, Schnittlauch, Bohenkraut, Thymian, Rosmarin, Estragon, usw.
  9. Kletterturm mit Rutsche & Piratensandkasten
    Eigentlich war der Aufbau bis spätestens zum 1. April geplant, aber das Wetter machte uns hier einen Strich durch die Rechnung. Somit konnte dann erst im Laufe des Aprils zu erst der Sandkasten, wie dann anschließend auch der Kletterturm errichtet werden. Hier hatte ich tatkräftige Unterstützung durch meinen Sohn. Ich durfte kaum eine Schraube mit dem Akkuschrauber alleine andrehen – hier musste er mir immer helfen. Beide Gerätschaften zieren jetzt unseren Garten und werden auch entsprechend in Anspruch genommen. Dem Junior machts richtig viel Spaß.

Das waren die Sachen, die mir in der heutigen Mittagspause ad-hoc eingefallen sind. Kann sein, dass ich das eine oder andere unterschlagen habe. Falls ja, reiche ich das nach bzw. ergänze die Auflistung entsprechend.

1/2 Million Besucher

Es ist vollbracht! Am heutigen Tag haben wir die 500.000 Besuchermarke geknackt!

500.000 Besucher

Vielen lieben Dank für eure Treue und die vielen (meist positiven) Rückmeldungen.

Frohes neues Jahr – Alles Gute für 2013

Frohes neues Jahr Bautagebuch

Und wieder einmal ging ein Jahr zu Neige. Wir schreiben das Jahr 2013. Im Juni dieses Jahr wohnen wir schon zwei Jahre in unserem Häuschen. Wir wünschen allen Lesern unseres Blog ein erfolgreiches Jahr 2013.

Es hat mal wieder geschneit in Fronhoven

Es liegt mal wieder Schnee und so schauts aus:

Haus im Schnee (2012-12-07 18:43)

Der Rasen ist eingesät / Es soll mal grün werden 4

Es kam so, wie es gestern gemeldet worden ist: es ist sonnig und der Wind hält sich etwas zurück – Zeit den Rasen einzusäen. Nachdem Jenny also zur Arbeit gedüst war bin ich ‚raus (es ist genau 6:00 Uhr) und habe begonnen den Rasensamen auszusäen. Nachdem der Samen auf der gesamten Fläche verteilt war, schnappte ich mir die Walze (auch hier nochmal Danke an Wolfgang) und habe den Boden schön festgewalzt. Nach ca. 3 1/2 Stunden war es dann geschehen – Rasensamen vollständig verteilt und Boden gewalzt. Nun musste der trockene Boden nur noch gesprengt werden. Das Sprengen der ca. 400 Quadratmeter Rasenfläche nahm dann nochmal knapp 2 1/2 Stunden Zeit in Anspruch.

Rasen eingesät und begonnen zu Sprengen

Hatte nur einen Rasensprenger im Einsatz, werde aber heute noch einen weiteren Sprenger dazu kaufen, damit diese Aktion schneller von Statten geht. Die nächsten Tage soll es trocken bleiben, was also bedeutet, dass ich die nächsten Tage einiges an Zisternenwasser verbrauchen werde und mich primär mit Rasensprengen beschäftigen werde. Übrigens, als Rasensamen haben wir uns für Sport- und Spielrasen (RSM 2.3) entschieden. Diese Rasemmischung besteht aus folgenden Samenarten:

  • 15% Iolium perenne CARNAC
  • 10% Iolium perenne TROYA
  • 10% Iolium perenne ESQUIRE
  • 5% Iolium perenne FANCY
  • 15% festuca rubra rubra LIVISION
  • 10% festuca rubra comm. RAYMOND
  • 15% festuca rubra comm. LEGENDE
  • 5% festuca rubra trich. LIBANO
  • 5% poa patensis NUGLADE
  • 5% poa patensis CONNI
  • 5% poa patensis MIRACLE

Englischer Rasen würde bei uns keinen Sinn machen, da wir ja einen kleinen Rocker haben, der in Kürze den Garte unsicher machen wird. Deswegen haben wir uns auch für Sport- und Spielrasen entschieden. Damit die Vögel das Einsäen nicht als großes Frühstücksbuffet verstehen, habe ich über die Rasenfläche verteilt noch einige Äste in den Boden gesteckt, die an der Spitze mit Aluminiumfolie versehen waren. Diese

Sonnenuntergang…

…in Fronhoven. Hier mal ein Foto, dass ich aus dem Schlafzimmer heraus gemacht habe:

Sonnenuntergang 2012-04-29 um 20.59 Uhr

Ein frohes neues und erfolgreiches Jahr…

… wünschen wir allen (zukünftigen (ProHaus-)) Bauherren und Bautagebuch Lesern.

Frohe Weihnachten 2011

Liebe Blog-Besucher,

wir drei bedanken uns für eure Interesse an unser Bautagebuch und wünschen euch allen eine schöne Weihnachtszeit. Genießt das Fest und lasst euch reichlich beschenken.Wir genießen die weihnachtliche Zeit in unserem neuen Haus und hoffen, dass es euch genauso geht.

Weihnachtskrippe 2011

Schöne Weihnachten, frohes Fest,
Jonas, Jenny & Marcel

Danke für 200.000 Besuche !!

Heute ist mir in der WordPress Statistik aufgefallen, dass wir im Oktober den 200.000sten Besucher auf unseren Blog / Bautagebuch hatten. Ein Grund mal DANKE zu sagen.

Wordpress Statistik - Stand 2011-11-03Hier noch ein paar Daten für die Statistiker unter euch (Datenbestand von heute):

  • Alle Aufrufe bzw. alle Besuche (ohne die eigenen): 204.081
  • Bester Tag: 873 Besuche – Freitag 22.07.2011
  • Die meisten durchschnittlichen Besucher/Tag gabs diesen Monat mit 582 Besuchern/Tag
  • Im vergangenen Monat, also im Oktober, hatten wir 16.909 Besucher

Daumen hoch
Übrigens ist dieser Artikel hier bereits der 348ste. Es wurden bisher 176 Kommentare durch euch vergeben. Weiter so!

Lebenszeichen

Liebe Leser,

an dieser Stelle mal ein Lebenszeichen meinerseits! Eine kurze Erklärung zu meiner Schreibabstinenz: Ich hatte im Monat September Vollzeit Elternzeit – für mich also der erste und einzige URLAUB in diesem Jahr. Die „echten“ Urlaubstage sind dieses Jahr nun (wie nicht anders erwartet) komplett für den Bau d’rauf gegangen. Die Elternzeit im Monat September habe ich wirklich genossen. Sicherlich habe ich trotzdem auch einiges während dieser Zeit am Haus getan, aber irgendwie fehle mir Abends dann meistens die nötige Motivation und Disziplin, um das Bautagebuch mit den Geschehnissen des Tages zu befüllen. Ich denke, das ist das „ganz normale Loch“ in das man fällt, wenn man erst einmal „drin“ ist im Haus. Viele andere Bauherren hatten mir im Vorfeld schon davon berichtet. Aber jetzt einen Monat lang nur entspannen kam für mich irgendwie nicht in Frage. Diese innere Ruhe habe ich dann doch nicht. Ich halte das eine gewisse Zeit aus, dann muss ich aber auch wieder was tun.
Ich kann jedem frischgebackenen Vater die Elternzeit nur empfehlen – ich habe sie sehr genossen. Die Zeit, die man währenddessen mit dem Kind verbringen kann, ist einfach herrlich und unersetzlich. Ich würde das jederzeit wieder genauso tun.

So, wieder zurück zum eigentlichen Thema: Die nächsten Abende und Mittagspausen werde ich nun dazu nutzen, die Geschehnisse im Monat September nachzureichen. Ich werde die Artikel dann aber auch nicht mit Datum der Erstellung sondern mit Datum des Geschehnisses ablegen – also nicht verwundern, dass in den nächsten Tagen Artikel auftauchen bzw. von mir veröffentlicht werden, die vom Datum her vor diesem Artikel hier liegen – das ist bewusst so von mir gewollt.

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Podest / Hauseingangsbereich fertig

Unser Eingangsbereich vor dem Haus soll dieses Jahr noch „schön(er)“ werden – wir wollen halt endlich einen schönen Abschluss zur Haustür haben und auch den Briefkasten nicht mehr auf Augenhöhe (ich übertreibe jetzt ein wenig) vor uns haben. Der „mal eben schnell“ aus Bauholz zusammengezimmerte kleine Tritt (der wurde mal zu Baubeginn hergestellt) hat endlich ausgedient! Also haben wir uns dazu entschieden ein Podest aus Ipe Holz zu bauen. Ipe ist ein Holz mehrerer südamerikanischer Baumarten (laut Wikipedia: Lapacho, Handroanthus impetiginosus, Handroanthus serratifolius, Handroanthus heptaphyllus und Handroanthus chrysanthus) und noch härter als das bekanntere Bangkirai Holz. Laut Einzelhandel wird Ipe als Konstruktionsholz im Außenbau für höchst beanspruchte Anwendungen wie z.b. Bootsstege, Holzterrassen in der Gastronomie und Einzelhandel verwendet und hat eine Dauerhaftigkeitsklasse 1 – meist über 30 Jahre. Hört sich also richtig gut an.
Als Unterkonstruktion habe ich die Reste unserer Dachbalken vom Haus, Douglasien Holz und Reststücke vom Ipe Holz verwendet. Das Ipe Holz ist sehr schwer und wahnsinnig hart. Ipe Splitter sind gnadenlos und führen, wenn man nicht aufpasst, direkt zu „netten“ Schnittwunden. Die einzelnen Ipe Bretter wurden von mir mit einer Stichsäge auf Maß geschnitten. Als Sägeblatt muss man ein Metallsägeblatt verwenden, weil das Holz einfach so unglaublich hart ist. Die einzelnen Bretter wurden mit SPAX Edelstahl Terassenkonstuktionsschrauben auf die Unterkonstruktion verschraubt. Natürlich wurde jedes Schraubloch zuvor mit einem Metallbohrer vorgebohrt. Zwischen den einzelnen Ipe Reihen habe ich einen (Luft-)Spalt von ca. 4 mm gelassen. Die beiden Vordachträgerbalken und das Fallrohr habe ich entsprechende ausgespart, so dass dieses nun sauber von dem Podest umschlossen werden. Die Seiten des Podestes sind mit zwei Reihen Ipe Holz beplankt worden.

Für die Fertigstellung der gesamten Konstruktion habe ich gemütlich zwei Tage benötigt. Ich hatte dabei traumhaftes Sommerwetter und das Ende September – weiß gar nicht, wie viel ich an den beiden Tagen zwischendurch getrunken habe. Aber so hat das Arbeiten wenigstens richtig Spaß gemacht – wenn es auch wegen dem schönen Wetter sehr heiß war.
Durch das Podest hängt der Briefkasten und die Klingel nun auf eine „normale“ Höhe und man kann den Eingangsbereich nun durch eine Stufe (der Abstand (also die Höhe) ist sogar ein klein wenig geringer als der der Stufen der Innentreppe) schön bzw. leicht erreichen.