Archiv für Garten

Lebenszeichen / Stand der Dinge

Ja, wir leben noch. Ich habe ja schon gefühlte Jahre nichts mehr ins Bautagebuch geschrieben, was zum einem daran liegt, dass wir ja quasi fertig sind mit’m Häuschen und zum anderen, dass ich mir kaum noch Zeit dafür nehme, was vernünftig zu dokumentieren – und Text alleine wird von den meisten Blog-Lesern halt nicht bevorzugt. Nichts desto trotz hier mal ein paar Worte zu den Dingen rund ums Haus, die ich in den letzten Wochen und Monaten so getrieben habe:

  1. Die Mauer
    Letztes Jahr hatte ich ja das Fundament der kleinen Abgrenzungsmauer hinter der Garage gegossen. Dieses Jahr, genauer in den letzten Wochen, ging es daran die Mauer selber zu setzen. Hier beschäftige ich mich nun schon einige Wochen mit (und werde das wohl auch noch einige weitere Wochen tun). Mittlerweile habe ich schon etliche Reihen gesetzt, die Steckdosen (von der Garage aus schaltbar) sind gesetzt und der Wasserhahn hat auch seinen “eingemauerten” Platz gefunden. Echt ätzend waren die ersten Reihen zu Mauern, da ich das Fundament wegen dem abschüssigem Gelände stufig gegossen habe. Hier musste viel Mörtel verwendet werden und natürlich auch viel mit dem Winkelschneider zugeschnitten werden. Jetzt müssen lediglich “nur noch” die Anfänge und Enden der Mauer geschnitten werden – eine sehr staubige Angelegenheit. Die Mauer ist von Innen mit Beton verfüllt, um zusätzliche Stabilität zu erhalten. Alle paar Reihen finden ein paar Luftschichtanker ihre Verwendung.
  2. Der Dachüberstand
    Ja, der Dachüberstand wartetete immer noch auf seinen finalen Anstrich. Die beiden Querseiten, also die Straßen- und Terassenseiten wurden von ja bereits vergangenes Jahr gestrichen – jetzt waren noch die Stirnseiten hoch bis zum First (ca. 6,9m hoch) an der Reihe. Auf der Garagenseite stellt das keinen besonderen Anspruch da, auf der anderen Seite jedoch schon. Hier reichte KEINE meiner Leitern höher als die Fenster im OG. Dank Frank konnte mir aber Abhilfe geleistet werden (nochmals DANKE dafür, Franky). Mit den zwei jeweils 5m Elementen konnte ich auch die höchste Stelle des Überstandes vernünftig erreichen und alles in lichtgrau streichen.
  3. Imprägnierung Klinkerfensterbänke
    Da ich die lange Leiter von Frank jetzt einmal da hatte, habe ich direkt die Chance genutzt und ALLE Außenfensterbänke nochmals imprägniert. Dazu wurde wieder das Teufelszeug von Ceresit (die genaue Bezeichnung habe ich gerade nicht zur Hand) verwendet, welches einfach mit einem Lasierpinsel direkt auf die Steine und den Mörtel aufgetragen wurde. Hier habe ich mich wieder an den Rat des Ausbauberaters gehalten und auch die zwei Reihen Klinker direkt unter der Fensterbank mit imprägniert.
  4. Verkabelung Speicher
    Auf dem Speicher war die elektronische Installation bisher nur rudimentär ausgeführt worden – es gab immer wichtigeres… *seufz – die meisten von euch werden wissen, was ich meine. Hier auf dem Speicher wurde im Frühjahr endlich mal “aufgeräumt” und vernünftig verkabelt. Vorhandene Lichtquellen wurden montiert, Leitungen verlegt, Steckdosen angebracht, etc.p.p. So musste dann auch endlich der dämliche 500W-Strahler der “normalen” Beleuchtung weichen.
  5. Optimierung Netzwerkschrank
    Diesen Task konnte ich auch endlich mal abschließen. Die letzten Leitungen wurden ja im Januar gepatcht, nun galt es noch etwas Ordnung in der Kiste zu bringen. Dazu habe ich ein paar passende 19?-Böden mit entsprechend geringer Tiefe gekauft und eingebaut, alle Komponenten gelabelt und beschriftet, Leitungen sauber fixiert, etc. Sieht jetzt richtig manierlich aus!
  6. Beleuchtung Kabuff
    Hinter unserem Schlafzimmer befindet sich ja ein Kabuff, indem wir unsere Koffer und Taschen lagern. Auch hier fehlte noch die richtige Beleuchtung. Material war natürlich schon seit Ewigkeiten vorhanden – es musste nur noch alles verkabelt und montiert werden. Auch diesen Task konnte ich in der ersten Jahreshälfte 2013 endlich abschließen. Und es werde Licht. Herrlich. Wenn dann alle Jubeljahre das Räumchen mal gereinigt wird, gibts es auch eine eigene Steckdose für den Staubsauger. Unser Sohnemann hatte übrigens sehr viel Spaß beim Umbau – ist ja auch soetwas wie ein Abendteuerspielplatz – ich hätte die Location als Kind bestimmt auch cool gefunden.
  7. Garten
    Natürlich haben wir einen Großteil unserer Zeit im Garten verbracht. Der Nutzgarten wurde konsequent genutzt: wir hatten leckeren Rhababer, Kopfsalat, Eisbergsalat, Eichblattsalat, Radieschen, Feldsalat, Blumenkohl, Zucchini, Erdbeeren, Stachelbeeren, etc. Hinter dem Komposthaufen habe ich im Frühjahr ein Beerenwuchsgerüst gebaut, damit sich die Brombeerern, Heidelbeeren und Himbeeren schön ausbreiten und wachsen können. Hier bin ich mal gespannt, ob und wie viel wir diese Jahr noch ernten können. Die ein oder ander Pflanze im Blumenbeet wurde von uns versetzt, um die Optik zu verbessern. Natürlich wurden auch noch ein paar Blümchen und Pflanzen angeschafft… Und der Rasen wurde gedüngt.
  8. Kräuterhochbeet
    Zwischen Terasse und Rasenfläche wurde ein Kräuterhochbeet angelegt. Dieses besteht aus Douglasienhölzer und Balken. Das gesamte Konstrukt wurde von uns zwei Mal lasiert und von Innen mit Noppenbahn ausgelegt. Ca. 1,4qm Erde wurden hinein geschaufelt und als obersten Abschluss wurden verschiedene Erdschichten (Mulch, Rasenschnitt, Kompost, Humus, Aussaaterde, etc.) als optimale Grundlage für die Kräuter aufgebracht. Unter anderem “bewohnen” nun folgende Kräuter dieses Hochbeet: Salbei, Liebstöckel, Schnittlauch, Bohenkraut, Thymian, Rosmarin, Estragon, usw.
  9. Kletterturm mit Rutsche & Piratensandkasten
    Eigentlich war der Aufbau bis spätestens zum 1. April geplant, aber das Wetter machte uns hier einen Strich durch die Rechnung. Somit konnte dann erst im Laufe des Aprils zu erst der Sandkasten, wie dann anschließend auch der Kletterturm errichtet werden. Hier hatte ich tatkräftige Unterstützung durch meinen Sohn. Ich durfte kaum eine Schraube mit dem Akkuschrauber alleine andrehen – hier musste er mir immer helfen. Beide Gerätschaften zieren jetzt unseren Garten und werden auch entsprechend in Anspruch genommen. Dem Junior machts richtig viel Spaß.

Das waren die Sachen, die mir in der heutigen Mittagspause ad-hoc eingefallen sind. Kann sein, dass ich das eine oder andere unterschlagen habe. Falls ja, reiche ich das nach bzw. ergänze die Auflistung entsprechend.

Fotoupdate

Jenny und ich haben mal ein paar Fotos von den letzten Änderungen / Erneuerungen / Erweiterungen (siehe dazu auch den vorherigen Artikel „Was bisher geschah…“) gemacht, um euch auf den aktuellen Stand zu bringen. Viel Spaß beim Schmöckern.

Darüber hinaus habe ich noch Fotos zu dem Artikel „Der Riesenmaulwurf und die grünen Winzlinge“ ergänzt.

Unser Häuschen…

…sieht im Moment wie folgt aus:

Wir haben den Vorgarten schon Winterfest gemacht.

Was bisher geschah…

In den letzten Wochen ist es hier im Blog etwas ruhiger geworden. Das lag an verschiedene Gründe. Heute möchte ich an dieser Stelle kurz zusammenfassen, was in den letzten Wochen alles so im Haus und Garten passiert ist. Diefolgende Liste ist nicht nach Datum der Ausführung sortiert:

  • Vor der Haustüre im Eingangsbereich haben drei LUMITRONIX XR20 LED-Spots (die selben, wie hinten an der Terasse) Ihren Platz gefunden.
  • Ein weiterer Lichtschacht wurde von dem Baudreck befreit, gereinigt und durch ein feines Metallnetz gegen groben Schmutz geschützt. Das Lichtschachtrost wurde durch ein befahrbares ersetzt.
  • Die Thuja Hecke wurde sowohl an der linken, wie auch an der rechten Grundstücksgrenze im Garten gepflanzt.
  • Der Blumengarten ist jetzt vollständig mit Unkrautflies und dort drüber liegendem Rindenmulch versehen.
  • Der Apfelbaum wird jetzt durch entsprechende Pfähle gestützt/geschützt.
  • In der Garage wurden weitere Steckdosen und Leitungschutzautomaten montiert und in Betrieb genommen. Ein zusätzlicher Lichtkreis wurde realisiert.
  • Die Drainage Kontrollschächte sind eingekürzt worden und nun nicht mehr optisch zu sehen. Oberhalb des Deckels befindet sich nun eine dicke Stahlplatte, die wiederum mit Splitt bedeckt ist. So kommt man jederzeit ganz einfach wieder an den Kontrollschacht heran, welcher jetzt jedoch auch befahren werden kann.
  • In der Garage gibt es jetzt zusätzlich zum Regenwasser auch noch Frisch- und Warmwasser. Die entsprechende Leitung ins Haus ist von mir endlich angeklemmt worden.
  • Die Eaton Xcomfort Gebäudeautomatisierung wurde fleißig erweitert. Es wurden weitere Aktoren und Schalter verbaut.
  • Die 719er SPS im Keller wurde durch eine 819 AC-RC ersetzt, so dass sich dort jetzt im Zählerschrank zwei 819er SPS’en befinden – macht die Programmierung einfacher.
  • Die letzten Cat-7-Leitungen wurden in den Netzwerkschrank hinein verlegt und auf das neue zusätzliche Patchfeld gepatcht.
  • Der Abstellraum wird jetzt durch einen Busch Jäger Wächter überwacht, welcher das Licht für diesen Raum steuert.
  • Die Fußbodenheizungsthermostate für den Keller wurden montiert und verkabelt. Die entsprechende Steuerbox mit den zugehörigen Motoren von Cosmo wurden installiert und verkabelt.
  • Die Garage wurde von Außen verputzt.

Unser Haus von weitem

Heute war mal wieder herrliches Wetter zum spazieren gehen. Auf unserer kleinen Runde rund ums Haus, habe ich dann von der Ferne auch noch folgendes Foto geschossen:

Sicht aus der Ferne aufs Haus

Jetzt, wo der Mais zumindest rechts von der Garage wieder abgeerntet worden ist, ist die freie Sicht auf das Umland/Feld wieder vorhanden. Der restliche Mais kommt bestimmt auch in den nächsten Tagen ‚runter.

Der Riesenmaulwurf und die grünen Winzlinge

Tja, was habe ich in den vergangenen Tagen getan? Nachdem ich am Samstag den Rasen gemäht hatte, habe ich damit begonnen den fehlenden Mutterboden an den beiden Grundstücksgrenzen links und rechts aufzufüllen. Unsere lieben Nachbarn Kirstin und Daniel haben bei sich im Garten den Mont Blanc nachgebildet. Von diesem „kleinen“ Vorrat an Mutterboden durfte ich mir ein „Stückchen“ holen kommen – was ich dann auch getan habe. Keine Ahnung, wie viele m³ ich da bewegt habe, aber es waren nicht wenige. Am Abend, gegen 21 Uhr, konnte ich mich auch kaum noch bewegen. Der Mini Mont Blanc in der Nachbarschaft ist jetzt ein klein wenig kleiner geworden (ich Riesenmaulwurf habe ja auch mein Bestes gegeben) – wenn das auch nicht wirklich der Rede wert ist. Samstag habe ich also die rechte Seite fertig bekommen – fehlt noch die linke Seite (wo jedoch wesentlich weniger Mutterboden benötigt wird).

Die linke Seite stand also heute auf dem Plan. Da ich aber heute erst nach der Arbeit mit der Schöpper- und Schlepperei anfangen konnte, habe ich das Missionsziel nicht ganz erreicht. Ca. ¾ der Seite sind verfüllt – der Rest muss noch nachgeholt werden.

Warum überhaupt das Ganze – wozu dient der ganze Aufwand? Nun ja, wir werden in den nächsten Tagen zur linken und rechten Grundstücksgrenze hin, eine Thuja occidentalis Smaragd Hecke (nennen wir sie mal grüne Winzlinge) pflanzen. Und da beim Auffüllen des Mutterbodens die Schnur nicht gespannt worden ist, fehlt noch der eine oder andere m³ Mutterboden, um dann in diesem die Hecke pflanzen zu können. Aber zum Thema Hecke und Thuja dann später mehr.

Hier mal zwei Fotos von dem von mir ausgehöhlten des Mutterbodenhaufens:
Ausgehöhlter Mutterbodenhaufen - Bild 1

Ausgehöhlter Mutterbodenhaufen - Bild 2

Hier ein paar Fotos von den kleinen Thuja Pflänzchen:

Zisternen Upgrade

Da die Zisterne nun ja (fast) leer ist (es hat eine Nacht mal kurz geregnet), bietet es sich nun an, das schon lange geplante Zisternen Upgrade durchzuführen. Was meine ich mit Upgrade?

UPGRADE 1: Nun ja, mich stört es schon seit einiger Zeit, nicht genau zu wissen, wie viel Wasser sich noch im Inneren der Zisterne befindet. Vor allem jetzt in den heißen/trockenen Monaten. Mir fehlt eine Regenwasser Füllstandsanzeige. Habe mich schon vor Monaten im Internet schlau gemacht, was es so an Lösungen für mein Problem bzw. für meine Anforderung gibt und mich für die Variante von Kemo entschieden. Mehrere Nachbarn bei uns in der Straße setzen dieses System schon längere Zeit sehr erfolgreich ein. Die Firma Kemo Electronic GmbH bietet eine wirklich simple batteriebetriebene Füllstandsanzeige an, mit der man aus bis zu 100 m Entfernung den Füllstand von verschiedenen Flüssigkeiten messen kann. Die entsprechende Füllstandanzeige erfolgt über 10 LED‘s in Stufen zu je 10% (Anzeige 10 – 100%). Das Gerät kann an der Wand montiert werden, was ich dann auch in der Garage getan habe. Das Gerät führt seine Messung über ein normales Signalkabel, wie z.B. Telefonkabel, Steuerleitung oder ähnliches) mit mindestens 11 Adern aus. Ich habe mich hier für das noch vorhandene 16-adrige Telefonkabel entschieden und habe teilweise zwei Aderpärchen miteinander verdrillt, so dass ich an der Anzeige dann die 10 Zustände anzeigen bzw. anklemmen konnte. Die Leitung wird durch das 100er Leerrohr (in dem sich schon die Saugleitung befindet) ins Zisterneninnere geführt. Um die Messfühler innerhalb der Zisterne zu befestigen, habe ich eine Spezialbefestigung gebaut. Dabei handelt es sich um ein 160er KG-Rohr (mit Endmuffe), welches verjüngt in ein 100er KG-Rohr (ebenfalls mit Endmuffe) endet. Das Innere des KG-Rohrs habe ich mit Klinkersteinen (davon habe ich ja noch genügend auf Reserve) beschwert. Dann habe ich den maximalen Wasserstand im Inneren der Zisterne bestimmt, das durch zehn geteilt und die Messpunkte auf der Halterung angezeichnet. An diesen Stellen habe ich dann die Aderenden fixiert. Dies habe ich zuvor verzinnt und werden jeweils durch einen Kabelbinder (zwei kleine Löcher gebohrt, durch die der Kabelbinder geführt wird) gehalten. Die Masseleitung habe ich an einer kleinen Stahlplatte angelötet, welche sich nun auf dem Zisternenboden befindet. Nach der abgeschlossenen Verkabelung ähnelte das Konstrukt schon fast einer überdimensionalen Rohrbombe. Leider habe ich davon kein Bild gemacht…

UPGRADE 2: Kann man haben – muss man aber nicht. Ich habs jetzt: eine sogenannte Zisternenbelüftung. Und wieso sollte man die Zisterne denn belüften? Nun ja, eigentlich nur, damit das Regen- bzw. Zisternenwasser „besser“ bzw. gar nicht riecht.Wenn innerhalb der Zisterne der Sauerstoff im Wasser verbraucht ist, wird der Abbau von Biomasse anaerob – das ist ganz normal, aber dadurch kann es bei länger stehendem Wasser und entsprechender Wärme (im Sommer) zu Geruchsbildung kommen. Das Zisternenwasser riecht dann nach H2S (Schwefelwasserstoff). Um diesen Effekt zu vermeiden bzw. vorzubeugen kann man (regelmäßig) etwas Sauerstoff in die Zisterne pumpen. Regelmäßig heißt hier z.B. 2 Minuten täglich oder einmal die Woche 15 Minuten lang. Der Stromverbrauch für diese Aktion hält sich also sehr in Grenzen. Ich habe im Internet bei Hanako Koi, einem Teichspezialisten, ein Teichbelüftungsset von Hailea gekauft. Die Belüfterplatte habe ich auf dem Zisternenboden abgelegt, der mitgelieferte Luftschlauch wurde jedoch nicht von mir verwendet, weil mir der durch seinen geringen Außendurchmesser zu Knickanfällig gewesen ist. Hier habe ich im örtlichen Baumarkt noch vernünftigen Luftschlauch (mit entsprechenden großem Außendurchmesser – wird normalerweise für Luft-Kompressoren verwendet) mit 6mm Innendurchmesser gekauft. Der Kompressor befindet sich jetzt in der Garage, direkt in der Nähe vom Hauswasserwerk. Ich werde noch eine eigene Steckdose für den Kompressor in der Garage montieren und diese dann über einen Aktor (in der Garagenunterverteilung) von meiner Gebäudeautomatisierung aus (als Schaltuhr) entsprechend ein- und wieder ausschalten. Der Luftschlauch wurde ebenfalls durch das 100er Leerrohr (welches sich jetzt so langsam füllt) von der Garage in die Zisterne geführt und an der o.g. Spezialhalterung befestigt. So fliegt nichts durch die Gegend und alles ist da, wo es auch sein soll.

Zisterne das erste Mal leer

Unglaublich aber wahr: Wir haben es geschafft – die Zisterne ist leer. Das anhaltene Hochsommerwetter und der zugehörigen Trockenheit (kein Gewitter, kein Regen – Nichts!) haben dafür gesorgt, dass unser Garten inkl. Rasenfläche in den letzten Tagen/Wochen jeden Abend gewässert wurden. Und heute Abend war es dann soweit: als ich dabei gewesen bin die letzten Blumen im Gartenbeet zu bewässern wurde der Wasserstrahl immer weniger, bis dann gar kein Wasser mehr kam. Ich bin dann mal in die Garage gedackelt und konnte am Vorfilter des Wasserwerks erkennen (und auch vom Geräusch her hören), dass Luft gezogen wird – sprich die Zisterne ist leer. Ein Blick auf die von mir Anfang des Jahres installierte Wasseruhr am Wasserwerk ließ mich nicht schlecht staunen:

Wasserwerk Wasseruhr

Seit Anfang des Jahres oder genauer gesagt seit dem Frühjahr haben wir sage und schreibe über 28.000 Liter Regenwasser im Garten verbraucht! Wer hätte das gedacht?

Terassen Lautsprecher installiert

Nachdem nun die LED’s als Beleuchtung in der Holzunterkonstruktion eingelassen waren fehlte nur noch die Beschallung der Terasse. Hierfür habe ich ebenfalls in der der Rohbauphase entsprechende Lautsprecherleitungen vom Wohnzimmer aus (dort wo sich jetzt der AV-Receiver befindet) zu den Positionen innerhalb der Holzverkleidung verlegt. Als Lautsprecher habe ich mich für ein paar 16,5 cm 3-Wege Koaxiallautsprecher von Pioneer entschieden (Typ: TS-G1723i). Hier ein paar technische Daten zu dem Lautsprecher:

  • Maximale Belastbarkeit: 250 Watt (RMS)
  • Nennbelastbarkeit: 40 Watt
  • Impedanz: 4Ω
  • Frequenzgang: 30 – 30.000  Hz
  • Einbauausschnitt: 147 mm
  • Einbautiefe: 46 mm
  • Wasserabweisend

Der Lautsprecher hat im eingebauten Zustand einen sehr guten Klang und kann ohne Verzerrungen im ganzen Garten gut gehört werden (bei entsprechender Lautstärke). Die Verarbeitung macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck.

Da ich die Lautsprecher aber nicht auffällig sichtbar haben möchte, habe ich mir im Car-Hifi-Zubehör noch ein paar einfache Lautsprecherabdeckungen besorgt. Das GI-16 Gitterpaar für 6,5″ (16,5cm) Standard DIN-Korb – Gitter Außendurchmesser 181 mm ist natürlich nicht in Lichtgrau (RAL 7035) verfügbar. Also habe ich die beiden Kunststoffrahmen und die beiden Metallgitter geschliffen und anschließend mit RAL 7035 Lack lackiert. Die Lackierung habe ich fünf Mal durchgeführt, damit der schwarze Kunststoff nicht mehr durch das Material bzw. die neue Farbe hindurch schimmert.

Nachdem die Farbe ausgetrocknet war (man sollte sie mindestens 12 Stunden trocknen lassen) konnte ich mit dem Schneiden der Löcher in der Holzkonstruktion beginnen. Damit ich keine Spuren auf der Farbe am Holz hinterlasse, wenn ich das Loch mit der Stichsäge säge, habe ich neben dem angezeichneten Loch die Flächen großzügig mit Kreppband abgeklebt. Nun habe ich für die Stichsäge eine Öffnung fürs Sägeblatt ins Holz gefräst. Danach konnte dann das Loch ausgesägt werden. Die Kabel befanden sich auch dort, wo sie sich befinden sollten und durch die große Öffnung konnte man nun sehr einfach an die Kabel heran. Nun musste lediglich der Lautsprecher angeklemmt werden (entsprechende Flachstecker wurden von mir an den Enden der Lautsprecherleitung aufgecrimpt), und samt neuer Abdeckung in die Decke verschraubt werden. Dann noch die Lautsprecherleitungen an den AV-Receiver anklemmen – et voíla!

Sieht nicht nur prima aus, sondern hört sich auch noch richtig gut an.

Terassenbeleuchtung

Trotz des schlechten Wetters stand heute die Installation der Terassenbeleuchtung auf meiner ToDo-Liste. Das benötigte Material hatte ich in den Tagen zuvor schon besorgt. Zum Einsatz kommen fünf Edelstahl Spot-Einsätze, die zugehörigen fünf Lumitronix XR20 LED Spots MR16 (GU5.3) 3W, 12V, der benötigte Treiber Mean Well LPV-60-12 für die LED’s und einen Moeller Eaton Schaltaktor CSAU 1/1 für die Gebäudeautomatisierung.
Nachdem ich zusammen mit Jenny als erstes die Positionen der LED’s festgelegt hatte (alle Spots sind genau in einem Abstand von 138cm voneinander entfernt, damit sich genau mittig ein Spot befindet und mittig über die großen Fenstern) konnte ich mit der 68er Lochfräse die entsprechenden Löcher in die Holzverkleidung sägen/fräsen. Dort, wo sich der mittlere Spot befindet, befindet sich ebenfalls auch die von mir bereits während der Rohbauphase verlegte Zuleitung für die Außenbeleuchtung. Leider komme ich aber durch die 68mm große gefräste Öffnung nicht mit der Hand an die Zuleitung heran. Auch Jenny konnte die Leitung mit Ihrer Hand nicht erreichen. Ich brauchte einige Zeit, bis dass ich endlich die Leitung in den Händen halten konnte. Letztendlich habe ich eine Gewindestange gebogen und mir mit dieser die Leitung herausgeangelt – fragt nicht, was ich zuvor schon alles probiert hatte (und wie lange ich letztendlich dafür gebraucht habe), um an die Leitung zu gelangen… *seufz
Durch meine Erfahrung mit der Zuleitung habe ich mich dann entschieden die einzelnen Stichleitungen vom Netzteil aus von oben bzw. über das Dach zu verlegen. Dafür mussten dann einige Dachziegeln temporär weichen, um mit den Leitungen unter die Folie zu gelangen. Ich habe, obwohl es sich um ein 12V DC System handelt, mich dazu entschieden, „normales 3×1,5er NYM“ zuverlegen. Sollte ich in der Zukunft irgendwann einmal umsatteln, von 12V auf 230V, brauche ich keine neuen Leitungen mehr zu verlegen.
Nun musste lediglich noch alles angeklemmt werden. Gesagt getan. Danach habe ich den neuen Aktor mit dem zugehörigen Room Manager im EG „bekannt gemacht“ und als Schaltuhr hinzugefügt. Jetzt kann man am Room Manager im Esszimmer die Terassenbeleuchtung ein- und ausschalten (oder mit einem Zeitprofil, etc. versehen).

Sieht richtig klasse aus und das Licht der LED’s (die wir ja auch über der Küchenarbeitsplatte einsetzen) gefällt uns sehr gut. Hier mal zwei Bilder von den eingebauten Spots:

Rasen wurde gemäht

Letzten Samstag konnte ich dann das erste Mal unseren Rasen mähen. Und das sogar zwei Mal, denn mittlerweile war das Gras so hoch, dass ich dem Rasenmäher und dem Rasen selber keinen Gefallen getan hätte, wenn ich den Rasen direkt auf die gewünschte Höhe gekürzt hätte. Der Komposthaufen hat sich gefreut – der platzt jetzt aus allen Nähten. Habe mal heute Morgen (also 2 1/2 Tage nach dem ersten Rasenschnitt) ein paar Bilder geschossen und so schauts aus:

Herrlich, dieses Grün!

Unser Rasen ist da

Und das nicht zu knapp. Aber seht selbst. So sieht unser Rasen (kurz vor der Halbfinalbegegnung gegen Italien) aus:

Unser Rasen am 28.06.2012

Macht doch einen sehr guten Eindruck, oder? Hier und da sind noch ein paar kleine Stellen, wo etwas weniger Rasen gekommen ist, aber das bekommen wir auch noch hin. Am kommenden Samstag steht dann auch, gutes Wetter vorausgesetzt, der erste Rasenschnitt auf der ToDo-Liste…

Noch läßt sich kein Gras blicken…

Noch kein grün zu erkennen...

Wäre ja auch ein wenig früh. Dieses Wochenende gehts in den Urlaub – wir sind mal SEHR SEHR gespannt, wie es hier aussieht, wenn wir wieder zurück kommen, am 23.06. – Brauchen wir dann eine Machete oder herrscht dann hier immer noch Wüstenstimmung? Wir werden es sehen…

Es soll mal grün werden – Teil 3

Nachdem sich nun alle Rohre in der Erde befinden gehts darum, den Boden so zu verteilen, dass man Rasensamen einsäen kann. Nachdem wir das einige Tage lang gemacht haben (dazu wurde die Schaufel und der Rechen geschwungen) haben wir endlich ein Geländeniveau mit Gefälle erreicht, wie wir es uns vorstellen. Nun kam heute mein Onkel mit einer Fräse vorbei und hat den gesamten Boden aufgefräst. Wolfgang, wir danken Dir!! Damit ist nun auch der wirklich harte festgetretene Boden hinten schön aufgelockert worden. Nun stand wieder rechen rechen rechen auf’m Plan. Auch jetzt wurde nochmal Erde von a nach b gezogen, da immer wieder kleine Löcher oder Unebenheiten auffallen. Wenn nicht jetzt, wann dann…? Natürlich zeigt sich das Wetter heute von seiner besten Seite – es ist richtig heiß. Nee, watt macht das’n Spaß…. *schwitz

Eigentlich sollte dann am heutigen Abend eingesät werden, aber der Wind ist im Verlaufe des Nachmittags immer stärker geworden, so dass an Einsäen nicht gedacht werden kann. Jetzt muss ein Notfallplan her, denn wir wollen unbedingt vor unserem dreiwöchigen Urlaub noch einsäen, damit der Rasen in unserer Abwesenheit schön angehen kann. Ich habe dann kurzer Hand den Wetterbericht gecheckt und gesehen, dass Morgen früh zwischen 6 und 11 Uhr der Wind am schwächsten ist. Also meinen Chef angerufen und kurzfristig für (einen halben Tag) Urlaub gefragt. Dann bin ich mal auf Morgen früh gespannt.

Fundament(ale Arbeit)

An der Garagenrückseite wollen wir zum Nachbargrundstück hin eine 5m lange Mauer setzen. In dieser Mauer soll ein Außenwasserhahn und eine weitere Außensteckdose Platz finden. Die Mauer wird aus unseren Klinkersteinen erstellt werden und um die 1,60m hoch werden. Man kann dann schön dezent die Mülltonnen an der Gargenrückwand platzieren (und ggf. hinter einer (selbstgemachten) Holzverkleidung komplett verschwinden lassen. Da das Gelände von der Terassenkante her nach hinten zum Ende des Grundstücks abfällt, wird das Fundament stufig erstellt, damit man (später) den Beton nicht mehr sieht.

Aber bevor man dieses Fundament erstellen kann benötigt man erst einmal Platz. Also heißt es wieder „Schöppen was das Zeug hält.“ Nachdem ich also ein ca. 26cm breiten (so breit ist die Schaufel) und 80cm tiefen (wegen Frostsicherheit) Streifen ausgehoben hatte fehlte lediglich nur noch die entsprechende Schalung. Da ich noch einige (Schal-)Bretter, Latten und Pflöcke hier herumliegen hatte, brauchte ich für die Schalung kein neues Material zu kaufen. An der Schalung habe ich mich einige Abende aufgehalten. Problematisch war u.a. die Seite der Schalung, die zum Nachbargrundstück hinzeigte, weil wir vom Gelände her einiges höher liegen. Deswegen musste ich hier nicht unerheblich tricksen. Egal, denn schlußendlich habe ich die Schalung fertig bekommen.

Da ich jetzt keine Lust hatte, die ganzen Säcke Beton von Hand oder mit dem Mixeraufsatz an der Bohrmaschine anzumischen, habe ich das Angebot von Thomas angenommen und mir seinen Betonmischer geschnappt. Dickes Dankeschön an Thomas für den geschenkten Mischer und natürlich auch an André für den Transport. Der gute alte Atika Euro-Star Betonmischer verrichtet bei mir (nach einer kurzen WD40-Behandlung) noch sehr gute Dienste. Info am Rande: der Betonmischer passt in einem aktuellen VW Caddy, wenn man die Mischertrommel demontiert. Diese ist lediglich mit ein paar Imbusschrauben gehalten und läßt sich ganz gut (zu weit) von der Aufhängung abnehmen.

Letzendlich habe ich dann an zwei Tagen das Fundament fertig betoniert. Eigentlich hätte ich das auch locker an einem Samstag Nachmittag geschafft, aber leider hatte ich die benötigte Betonmenge etwas zu knapp kalkuliert. Die 26cm Schaufelbreite ist ein relatives Maß und auf 80cm Fundamenttiefe macht das schon einiges aus. Egal, habe dann einfach die fehlenden Säcke nachgeordert und dann heute fertig betoniert. Jetzt muss die graue Masse nur noch austrocknen/aushärten, damit ich die Schalung wieder entfernen kann.