Archiv für Keller

Technikraum: Boden gefliest

So, die (vorläufig) letzten Fliesen im Haus sind verlegt. Jetzt müssen diese nur noch verfugt werden und der Übergang zur Sockelleiste bzw. Wand mit Silikon und Acryl abgespritzt bzw. versiegelt werden. Das Verlegen hat mal wieder Spaß gemacht, das letzte Mal ist ja quasi fast genau ein Jahr her. Wurde aber auch Zeit, den Raum endlich fertig zu machen.

Als Fuge werden wir im restlichen Keller auch wieder von Sopro Brillant die PerlFuge 1-10mm in grau 15 verwenden. Zu zweit geht das ganz flott und müsste eigentlich innerhalb von einer Stunde erledigt sein.

Danach gehts dann an den letzten Raum im Haus, der noch „roh“ ist – das Gästezimmer. Ich halte euch auf dem Laufenden…

Technikraum: Wand, Decke und Co.

Es ist Winter. Draussen gibt es derzeit nicht viel für den Häuslebauer zu erledigen, deswegen tobt man sich im beheiztem Haus aus – wenn es die Zeit zuläßt. Hier gibt es für mich eine Sünde (meines Schwiegervaters), die während der Bauphase begangen wurde, zu beseitigen. Leider hatte er damals versäumt, den Technikraum vor dem Einbau der Heinzungs-, Sanitär- und Elektroinstallation zu streichen. Jetzt macht das Ganze natürlich RICHTIG VIEL SPAß, denn nun befinden sich tausende Kabel, Armaturen, Gerätschaften etc. p.p. vor den Wänden, so dass alles abgeklebt werden muss und man nun mit sehr viel Mühe dahinter streichen muss. Oder aber man montiert fürs Streichen selber alles mögliche wieder ab, um es anschließend wieder zu montieren. Alles in allem eine richtige Sch****-Arbeit. Genug geheult, ran an den Speck. Ich habe zuerst die Filigran-Betondeckenübergänge verputzt. Da es sich dabei um den Technikraum handelt, habe ich diese nicht anschließend geschliffen – ist vollkommen ausreichend, diese nach dem Verputzen sauber abzuziehen.

Die Übergange zwischen Wand und Decke habe ich wie immer mit Acryl abgespritzt. Ebenfalls die Übergänge zwischen Kellerfenster und Wand wurden beigeputzt und mit Acryl abgespritzt.

Überstehender PU-Schaum an den Versorgungsschächten wurde sauber abgeschnitten, Leerrohre (vom Speicher kommend) gekürzt.

Oberhalb des Sicherungskastens und dem Netzwerkschrank habe ich einen massiven Holzrahmen konstruiert, welcher mit Holzplatten abgedeckt wird, hinter welchem die ganzen Strom- und Netzwerk-Kabel verschwinden. Diese Konstruktion wurde von mir vollständig mehrfach weiß gestrichen. Die Schrauben werden durch weißen Abdeckkappen verdeckt. Sieht sauber aus und man kommt jeder Zeit wieder an alles heran!

Danach habe ich dann im dauernden Wechsel abgeklebt, abgedeckt, und gestrichen – und das Tage lang. Immer wieder aufs Neue erstaunlich, was weiße Farbe für Auswirkungen hat und wie viel der Raum anschließend heller erscheint. Weil ich die Wände (Beton und KS) mehrfach streichen musste, konnte ich das Kreppband nicht direkt nach dem ersten Anstrich entfernen. Jetzt ist das natürlich schön angebacken und „etwas“ schwieriger zu entfernen. Aber wenns leicht wäre, könnte es ja jeder… 🙂

Als nächste Schritte stehen im Technikraum folgende Tasks auf meiner ToDo-Liste:

  • Heizungssockel und Sockel auf dem der Pufferspeicher steht mit Kunststofffarbe (grau) nachstreichen – hier sind bei der Montage der WP damals ein paar Kratzer auf dem Belag entstanden, die ich somit ausbesser
  • Boden vollständig fliesen, verfugen und Fliesenrandleiste erstellen
  • Übergänge mit Silikon abspritzen
  • Türübergangsleiste anbringen
  • Ggf. noch Schwerlastregale installieren (muss noch evaluiert werden)

Lebenszeichen / Stand der Dinge

Ja, wir leben noch. Ich habe ja schon gefühlte Jahre nichts mehr ins Bautagebuch geschrieben, was zum einem daran liegt, dass wir ja quasi fertig sind mit’m Häuschen und zum anderen, dass ich mir kaum noch Zeit dafür nehme, was vernünftig zu dokumentieren – und Text alleine wird von den meisten Blog-Lesern halt nicht bevorzugt. Nichts desto trotz hier mal ein paar Worte zu den Dingen rund ums Haus, die ich in den letzten Wochen und Monaten so getrieben habe:

  1. Die Mauer
    Letztes Jahr hatte ich ja das Fundament der kleinen Abgrenzungsmauer hinter der Garage gegossen. Dieses Jahr, genauer in den letzten Wochen, ging es daran die Mauer selber zu setzen. Hier beschäftige ich mich nun schon einige Wochen mit (und werde das wohl auch noch einige weitere Wochen tun). Mittlerweile habe ich schon etliche Reihen gesetzt, die Steckdosen (von der Garage aus schaltbar) sind gesetzt und der Wasserhahn hat auch seinen “eingemauerten” Platz gefunden. Echt ätzend waren die ersten Reihen zu Mauern, da ich das Fundament wegen dem abschüssigem Gelände stufig gegossen habe. Hier musste viel Mörtel verwendet werden und natürlich auch viel mit dem Winkelschneider zugeschnitten werden. Jetzt müssen lediglich “nur noch” die Anfänge und Enden der Mauer geschnitten werden – eine sehr staubige Angelegenheit. Die Mauer ist von Innen mit Beton verfüllt, um zusätzliche Stabilität zu erhalten. Alle paar Reihen finden ein paar Luftschichtanker ihre Verwendung.
  2. Der Dachüberstand
    Ja, der Dachüberstand wartetete immer noch auf seinen finalen Anstrich. Die beiden Querseiten, also die Straßen- und Terassenseiten wurden von ja bereits vergangenes Jahr gestrichen – jetzt waren noch die Stirnseiten hoch bis zum First (ca. 6,9m hoch) an der Reihe. Auf der Garagenseite stellt das keinen besonderen Anspruch da, auf der anderen Seite jedoch schon. Hier reichte KEINE meiner Leitern höher als die Fenster im OG. Dank Frank konnte mir aber Abhilfe geleistet werden (nochmals DANKE dafür, Franky). Mit den zwei jeweils 5m Elementen konnte ich auch die höchste Stelle des Überstandes vernünftig erreichen und alles in lichtgrau streichen.
  3. Imprägnierung Klinkerfensterbänke
    Da ich die lange Leiter von Frank jetzt einmal da hatte, habe ich direkt die Chance genutzt und ALLE Außenfensterbänke nochmals imprägniert. Dazu wurde wieder das Teufelszeug von Ceresit (die genaue Bezeichnung habe ich gerade nicht zur Hand) verwendet, welches einfach mit einem Lasierpinsel direkt auf die Steine und den Mörtel aufgetragen wurde. Hier habe ich mich wieder an den Rat des Ausbauberaters gehalten und auch die zwei Reihen Klinker direkt unter der Fensterbank mit imprägniert.
  4. Verkabelung Speicher
    Auf dem Speicher war die elektronische Installation bisher nur rudimentär ausgeführt worden – es gab immer wichtigeres… *seufz – die meisten von euch werden wissen, was ich meine. Hier auf dem Speicher wurde im Frühjahr endlich mal “aufgeräumt” und vernünftig verkabelt. Vorhandene Lichtquellen wurden montiert, Leitungen verlegt, Steckdosen angebracht, etc.p.p. So musste dann auch endlich der dämliche 500W-Strahler der “normalen” Beleuchtung weichen.
  5. Optimierung Netzwerkschrank
    Diesen Task konnte ich auch endlich mal abschließen. Die letzten Leitungen wurden ja im Januar gepatcht, nun galt es noch etwas Ordnung in der Kiste zu bringen. Dazu habe ich ein paar passende 19?-Böden mit entsprechend geringer Tiefe gekauft und eingebaut, alle Komponenten gelabelt und beschriftet, Leitungen sauber fixiert, etc. Sieht jetzt richtig manierlich aus!
  6. Beleuchtung Kabuff
    Hinter unserem Schlafzimmer befindet sich ja ein Kabuff, indem wir unsere Koffer und Taschen lagern. Auch hier fehlte noch die richtige Beleuchtung. Material war natürlich schon seit Ewigkeiten vorhanden – es musste nur noch alles verkabelt und montiert werden. Auch diesen Task konnte ich in der ersten Jahreshälfte 2013 endlich abschließen. Und es werde Licht. Herrlich. Wenn dann alle Jubeljahre das Räumchen mal gereinigt wird, gibts es auch eine eigene Steckdose für den Staubsauger. Unser Sohnemann hatte übrigens sehr viel Spaß beim Umbau – ist ja auch soetwas wie ein Abendteuerspielplatz – ich hätte die Location als Kind bestimmt auch cool gefunden.
  7. Garten
    Natürlich haben wir einen Großteil unserer Zeit im Garten verbracht. Der Nutzgarten wurde konsequent genutzt: wir hatten leckeren Rhababer, Kopfsalat, Eisbergsalat, Eichblattsalat, Radieschen, Feldsalat, Blumenkohl, Zucchini, Erdbeeren, Stachelbeeren, etc. Hinter dem Komposthaufen habe ich im Frühjahr ein Beerenwuchsgerüst gebaut, damit sich die Brombeerern, Heidelbeeren und Himbeeren schön ausbreiten und wachsen können. Hier bin ich mal gespannt, ob und wie viel wir diese Jahr noch ernten können. Die ein oder ander Pflanze im Blumenbeet wurde von uns versetzt, um die Optik zu verbessern. Natürlich wurden auch noch ein paar Blümchen und Pflanzen angeschafft… Und der Rasen wurde gedüngt.
  8. Kräuterhochbeet
    Zwischen Terasse und Rasenfläche wurde ein Kräuterhochbeet angelegt. Dieses besteht aus Douglasienhölzer und Balken. Das gesamte Konstrukt wurde von uns zwei Mal lasiert und von Innen mit Noppenbahn ausgelegt. Ca. 1,4qm Erde wurden hinein geschaufelt und als obersten Abschluss wurden verschiedene Erdschichten (Mulch, Rasenschnitt, Kompost, Humus, Aussaaterde, etc.) als optimale Grundlage für die Kräuter aufgebracht. Unter anderem “bewohnen” nun folgende Kräuter dieses Hochbeet: Salbei, Liebstöckel, Schnittlauch, Bohenkraut, Thymian, Rosmarin, Estragon, usw.
  9. Kletterturm mit Rutsche & Piratensandkasten
    Eigentlich war der Aufbau bis spätestens zum 1. April geplant, aber das Wetter machte uns hier einen Strich durch die Rechnung. Somit konnte dann erst im Laufe des Aprils zu erst der Sandkasten, wie dann anschließend auch der Kletterturm errichtet werden. Hier hatte ich tatkräftige Unterstützung durch meinen Sohn. Ich durfte kaum eine Schraube mit dem Akkuschrauber alleine andrehen – hier musste er mir immer helfen. Beide Gerätschaften zieren jetzt unseren Garten und werden auch entsprechend in Anspruch genommen. Dem Junior machts richtig viel Spaß.

Das waren die Sachen, die mir in der heutigen Mittagspause ad-hoc eingefallen sind. Kann sein, dass ich das eine oder andere unterschlagen habe. Falls ja, reiche ich das nach bzw. ergänze die Auflistung entsprechend.

Endlich (schnelles) Internet…

…das wollten wir gerne haben. Seit mehr als einem Jahr spiele ich schon mit dem Gedanken von DSL Light auf LTE umzusteigen. Mehr als 864kb/s kommen aus meiner DSL-Leitung nicht an und vorerst ist auch nicht damit zu rechnen, dass sich dieser Zustand zum positiven hin verbessern wird. Der nächste DSLAM, an dem wir physikalisch angebunden sind, befindet sich in Dürwiß (einem Nachbarort) und die Leitungslänge von unserem Haus bis dorthin beträgt sage und schreibe über 5km. Kurzfristig wird sich an dieser Infrastruktur nichts ändern – leider. Zumindest hat die Telekom es aber bei uns hinbekommen, eine wirklich stabile DSL-Verbindung einzurichten, was mit 1&1 ja (siehe entsprechende Artikel im Blog) nicht möglich gewesen ist (obwohl die Telekom ja bekanntlich die selbe Infrastruktur verwendet).

Was hat mich bisher vom Umstieg auf LTE abgehalten? Nun ja, da gab es einige Punkte, die mich äußerst gestört haben:

  • Zum einen liegen wir mit unserm Häuschen mal wieder im Randbereich des LTE Empfangsbereiches, das dazu führt, dass die in Neu-Lohn verfügbaren 21 Mbit/s nicht bis bei uns in die Hausener Straße kommen und ich die wirkliche Bandbreite nicht kannte und einschätzen konnte. Übrigens, die Vodafone LTE Verfügbarkeitsprüfung im Internet kann man vergessen – hier wurde für ein Großteil von Fronhoven und Neu-Lohn keine Verfügbarkeit angezeigt, obwohl Vodafone selber damit wirbt.
  • LTE ist ein Mobilfunkstandard (4G) und somit ist eine Flatrate keine wirkliche Flatrate. Nach einem festgelegten Volumen (variiert je nach gewähltem Tarif), z.B. nach 15 GByte, wird (gnadenlos) gedrosselt
  • DynDNS sollte nicht funktionieren, weil innerhalb des LTE Netzes keine öffentliche sondern private IP-Adressen vergeben werden, sprich es ist kein Remotezugang zur heimischen Netzwerkinfrastruktur möglich

Darüber hinaus stellte ich mir auch noch folgende Fragen:

  • Bietet Vodafone auch ISDN Komfortmerkmale an?
  • Wie stabil ist die Vodafone Hardware (man hört immer wieder von Abstürzen oder Fehlfunktionen, speziell was Telefonie angeht)?
  • Kann die von Vodafone gelieferte Hardware auch S0-Bus Geräte verwenden, sprich kann unsere Siemens ISDN-Telefonanlage weiterverwendet werden?
  • Wie viel Bandbreitengewinn erziele ich durch den Einsatz einer LTE-Außenantenne?
  • Welchen Antennentyp soll ich verwenden – eine Richt- oder eine „weitöffnende“ Antenne?

Im vergangenen Jahr gab es bei uns im Ort schon mal eine Informationsveranstaltung von Vodafone, wo einige meiner Fragen schon beantwortet werden konnten. Zu der Zeit konnte die Drosselung von Vodafone technisch noch nicht realisiert werden. Mittlerweile ist das aber (leider) der Fall.

Zwei meiner Nachbarn nutzen nun (teilweise schon seit einiger Zeit) LTE von Vodafone und sind mit der zur Verfügung stehenden Bandbreite zufrieden. Werte zwischen 6 und 10 Mbit/s werden von beiden erreicht. Sie verwenden jeweils eine entsprechende Außenantenne (Funkwerk Dabendorf LTE 800), was Vodafone für diese Straße bzw. diesen „Randbereich“ auch vorschlägt. Der uns versorgende Mast befindet sich in 2,4km Entfernung (von unserem Grundstück aus in Richtung 176,43°), was von der Distanz her vollkommen OK ist.

Nachdem wir nun den Vertrag mit Vodafone abgeschlossen hatten, erhielten wir nach einigen Tagen die versprochene Easybox 803 und das zugehörige LTE 4G Modem FM300 (auch als TurboBox bekannt).

Easybox und 4G Modem

Die Vodafone Easybox 803 habe ich nun im Netzwerkschrank im Technikraum (Keller) anstelle der Fritz!Box angeschlossen und die Turbobox befindet sich jetzt bei uns auf dem Speicher. Durch die vorhandene Cat7-Infrastruktur konnte ich so die LTE-Lösung ad-hoc in Betrieb nehmen. Mit den „einfachen“ Stabantennen, die zum Lieferumfang der Turbobox gehören, erreichen wir jetzt sogar ohne Außenantenne, Werte zwischen 7 und 10 Mbit/s Downstream (auf dem Speicher), was wirklich nicht schlecht ist. Mal sehen, was ich mit der Außenantenne noch ‚raus kitzeln kann. Dazu aber dann später mal mehr.

Turbobox

Trockenraumbodenbelag fertiggestellt

So, jetzt ist die Trockenraum Sockelleiste im Keller auch komplett eingefugt und mit Silikon und Acryl (an den Übergängen zum gestrichenen Mauerwerk) versiegelt. Habe mal ein paar Bilder von den Fliesen gemacht, damit Ihr euch ein eigenes Bild vom Endresultat machen könnt.

Die ersten beiden Bilder zeigen die Fliesen bzw. den Fußboden und die Sockelleiste, das nächste Bild den Waschmaschinensockel (hier fehlt noch ganz links die eine Fliese der Sockelleiste, die ich jedoch erst setze, wenn ich die Türzarge montiert habe) und auf dem letzten Bild seht Ihr die Revisionsschacht-Abdeckung unterhalb des Waschbeckens.

Sockelleiste im Trockenraum geklebt

Heute habe ich im Trockenraum die Sockelleiste geklebt. Ich habe dazu, wie schon in den beiden anderen Räumen im Keller, die Fliese selber zur Sockelleiste geschnitten und keine spezielle Sockelleiste gekauft. Ich finde diese Art von Sockelleiste erstens optisch schöner und zweitens ist diese auch unterm Strich günstiger. Als Sockelhöhe habe ich wieder 7cm gewählt. Abgesehen von den Fliesen, die hinter die Rohre gesetzt werden mussten ging das Ganze auch recht gut. Nun steht noch Einfugen (Morgen) und Versiegeln mit Silikon (kommenden Montagabend) auf dem Plan. Danach fehlen dann nur noch die Türzarge und die Anschlussfliesen der Sockelleiste und schon bin ich hier im Trockenraum mit dem Fliesen durch.

Fliesen im Trockenraum verfugt

Und wieder ein Task abgeschlossen. Heute habe ich im Trockenraum die frisch verlegten Bodenfiesen und die Fliesen vom Waschmaschinensockel verfugt. Unser Sohnemann (22 Monate alt) hat mir dabei einige hilfreiche Tipps gegeben… 🙂
Einfugen geht eigentlich recht flott. Lästig ist das „Reinigen“ nachdem das Fugenmaterial aufgebracht worden ist. Dabei wird so einiges an Wasser benötigt und der Schwamm gefühlte tausend Mal ausgewrungen. Das Resultat kann sich aber sehen lassen (ich reiche bei Gelegenheit mal ein paar Bilder nach). Nun lassen wir das Ganze mal trocknen und Morgen wird Jenny den Raum dann mindestens zwei Mal herkömmlich putzen.

Fliesen im Trockenraum gelegt

Die letzten Tage war ich wieder fleißig. Nachdem der Trockenraum im Keller ja nun im strahlendem Weiß erscheint fehlten noch entsprechende Fliesen als Bodenbelag. Die „reine“ Estrich-Optik hat uns dann doch nicht mehr gefallen… 😉 Wir waren in den letzten Wochen also wieder unterwegs uns haben uns verschiedenste Fliesen und Feinsteinzeuge in den entsprechenden Märkten angeguckt. Letzendlich wurde es dann eine hellgraue, leicht gemaserte italienische Fliese. Sieht richtig schick aus.

Da ich ja nun doch unerwarteter Weise an Altweiber arbeiten musste, ich danach zu Hause aber STURMFREI hatte, habe ich die Gelegenheit genutzt und mit dem Fliesenlegen begonnen. Also Raum leerräumen, Boden reinigen (Absaugen, mit dem Spachtel Unebenheiten entfernen (Farbspritzer oder Rigipsreste) und nochmals Absaugen), Kleber (Sopro Flexkleber) anrühren und los gings. Wir hatten schon mal am Wochenende zuvor geguckt, wie wir am besten mit den Fliesen auskommen. Und so habe ich dann auch begonnen. Am Donnerstag habe ich dann vier Reihen gelegt bekommen.
Freitag habe ich dann früh Feierabend gemacht und bis auf die letzten zwei/drei Reihen alles weitere gelegt. Zuvor war ich allerdings noch flott bei Baustoffe Kaldenbach weiteren Fliesenkleber und eine Edelstahlschachtabdeckung (40 x 40) kaufen. Für die Schachtabdeckung musste ich noch ein klein wenig Estrich „entfernen“ – also Hammer und Meissel her und los gings. Ging aber recht gut/flott. Die Schachtabdeckung setze ich an der Stelle, wo wir die Aussparung für die Revisions- und Rückschlagklappe haben. Am Samstag konnte ich mein Werk dann vollenden. Die letzten Reihen wurden gelegt. Hier benötigte ich etwas mehr Zeit als zuvor, weil viele (Ein-)Schnitte gemacht werden mussten. Aber Dank guter neuer Diamanttrennscheibe auf dem kleinen Winkelschleifer war das kein Problem. In den letzten Reihen kommen einige Rohre aus dem Estrich hoch und die Schachtabdeckung muss ja auch eingefasst werden. Nun stand noch der Waschmaschinen- und Trocknersockel auf dem Plan. Hier habe ich erst die Flanken gefliest, bevor ich dann oben den „Deckel“ gefliest habe. Die Übergänge zwischen der Horizontalen und Vertikalen habe ich dann mit speziellen Fliesenkanten realisiert (bekommt man in jedem Fach- und Baumarkt). Diese Kanten habe ich hier auch das erste Mal selber angebracht. Geht aber recht einfach, wenn man sauber arbeitet und sich genügend Zeit läßt. Man könnte auch einfach Fliesenkante an Fliesenkante legen – sieht aber bei weitem nicht so gut aus wie mit der Kantenleiste.

Somit war ich dann am heutigen Samstagabend mit dem Fliesenlegen vorerst durch. Vorerst, weil ich ja noch die Randleisten fliesen möchte. Das mache ich aber erst, wenn komplett eingefugt worden ist. Anfang nächster Woche wird dann eingefugt und dann gehts weiter.

Trockenraum im Keller gestrichen

Wow, ist das hell hier. Mal wieder ein schönes Beispiel dafür, was Farbe doch ausmacht. Und man lernt, das Kalksandsteine nicht wirklich weiß sind… 🙂 Unser Trockenraum im Keller ist die nächste Station auf unserer ToDo-Liste. Damit habe ich dann am vergangenen Freitag (04.01.2013) bereits begonnen. Nun, was steht hier noch an. Also, der Übergangsspalt zwischen den beiden Filigrandeckenelementen muss zugespachtelt werden, dann müssen sowohl die Decke, wie auch alle Wände weiß gestrichen werden, der Waschmaschinensockel und der Fußboden gefließt werden, die Heizungsrohre gedämmt und die Türzarge samt Tür eingebaut werden. Und da draußen kein Wetter für Arbeiten im Garten ist (nennt sich in Fachkreisen ja auch WINTER), bietet sich der Keller ja regelrecht an.

So, die Übergänge wurden wieder mit Rigips (weil noch ausreichend vorhanden) zugespachtelt. Hier musste ich stellenweise sogar drei Mal ‚ran, bis dass die gewünschte Oberfläche erreicht wurde. Danach habe ich sowohl die Betondecke, wie auch die Wände von Restschmutz beseitigt (sprich kleine Flugrostspritzer abgeschliffen und mit dem Spachtel Estrichreste entfernt). Danach wurde dann abgeklebt, bis der Arzt kommt. Man, hat sich das gezogen – aber kein Wunder, bei der Anzahl Rohre (Kaltwasser, Warmwasser, separate Leitung für WC, Heizung Vor- und Rücklauf für OG und EG und natürlich Kanal), dem Kellerfenster und den beiden Lampen. Steckdosen und Schalter wurden demontiert, damit diese nicht durch Farbe versaut werden. Der Raum wurde leer geräumt, die Wäscheleinen abgenommen, Waschmachine und Trockner vom Sockel gehoben und abgedeckt. Nun konnte auch endlich die Farbe Einzug halten. Habe sowohl die Decke, wie auch alle Wände drei Mal weiß gestrichen. Und jetzt strahlt alles im herrlichen Weiß. Nun habe ich noch flott die Rohre gedämmt alles wieder montiert und aufgestellt. Es kann wieder gewaschen werden – diesmal aber im richtig hellem Raum.

Nächste anstehende Mission: Fliesen aussuchen, kaufen und legen.

Fotoupdate

Jenny und ich haben mal ein paar Fotos von den letzten Änderungen / Erneuerungen / Erweiterungen (siehe dazu auch den vorherigen Artikel „Was bisher geschah…“) gemacht, um euch auf den aktuellen Stand zu bringen. Viel Spaß beim Schmöckern.

Darüber hinaus habe ich noch Fotos zu dem Artikel „Der Riesenmaulwurf und die grünen Winzlinge“ ergänzt.

Was bisher geschah…

In den letzten Wochen ist es hier im Blog etwas ruhiger geworden. Das lag an verschiedene Gründe. Heute möchte ich an dieser Stelle kurz zusammenfassen, was in den letzten Wochen alles so im Haus und Garten passiert ist. Diefolgende Liste ist nicht nach Datum der Ausführung sortiert:

  • Vor der Haustüre im Eingangsbereich haben drei LUMITRONIX XR20 LED-Spots (die selben, wie hinten an der Terasse) Ihren Platz gefunden.
  • Ein weiterer Lichtschacht wurde von dem Baudreck befreit, gereinigt und durch ein feines Metallnetz gegen groben Schmutz geschützt. Das Lichtschachtrost wurde durch ein befahrbares ersetzt.
  • Die Thuja Hecke wurde sowohl an der linken, wie auch an der rechten Grundstücksgrenze im Garten gepflanzt.
  • Der Blumengarten ist jetzt vollständig mit Unkrautflies und dort drüber liegendem Rindenmulch versehen.
  • Der Apfelbaum wird jetzt durch entsprechende Pfähle gestützt/geschützt.
  • In der Garage wurden weitere Steckdosen und Leitungschutzautomaten montiert und in Betrieb genommen. Ein zusätzlicher Lichtkreis wurde realisiert.
  • Die Drainage Kontrollschächte sind eingekürzt worden und nun nicht mehr optisch zu sehen. Oberhalb des Deckels befindet sich nun eine dicke Stahlplatte, die wiederum mit Splitt bedeckt ist. So kommt man jederzeit ganz einfach wieder an den Kontrollschacht heran, welcher jetzt jedoch auch befahren werden kann.
  • In der Garage gibt es jetzt zusätzlich zum Regenwasser auch noch Frisch- und Warmwasser. Die entsprechende Leitung ins Haus ist von mir endlich angeklemmt worden.
  • Die Eaton Xcomfort Gebäudeautomatisierung wurde fleißig erweitert. Es wurden weitere Aktoren und Schalter verbaut.
  • Die 719er SPS im Keller wurde durch eine 819 AC-RC ersetzt, so dass sich dort jetzt im Zählerschrank zwei 819er SPS’en befinden – macht die Programmierung einfacher.
  • Die letzten Cat-7-Leitungen wurden in den Netzwerkschrank hinein verlegt und auf das neue zusätzliche Patchfeld gepatcht.
  • Der Abstellraum wird jetzt durch einen Busch Jäger Wächter überwacht, welcher das Licht für diesen Raum steuert.
  • Die Fußbodenheizungsthermostate für den Keller wurden montiert und verkabelt. Die entsprechende Steuerbox mit den zugehörigen Motoren von Cosmo wurden installiert und verkabelt.
  • Die Garage wurde von Außen verputzt.

FI für Netzwerkschrank und Garagenelektrik erweitert

Heute hatte mein Freund André endlich mal wieder Zeit für mich bzw. für unsere Elektrik. Begonnen haben wir unsere heutige „Auflege“-Session in der Garage. Hier haben wir einige weitere 16A Leistungsschutzschalter (in Fachkreisen auch einfach „Sicherung“ genannt) und einen dreipoligen 16A C Automaten (C, weil träger als die Standard B Automaten) eingesetzt. Für die später geplante Moeller bzw. Eaton Easy haben wir auch noch direkt einen 10A Automaten gesetzt. Der dreipolige Automat sichert ab heute meine neue / schicke Drehstromsteckdose (mit integrierter Schukosteckdose – Foto folgt noch) ab.

Danach ging es in den Keller. Hier haben wir den Netzwerkschrank von dem bisherigen Standard LS Automaten abgeklemmt und auf einen kombinierten LS Automaten mit eigenem FI angeklemmt. Vorher habe ich natürlich Server und Co. sauber heruntergefahren. In dem Zuge haben wir noch ein paar Schönheitskorrekturen an der Verkabelung im hager Schrank vorgenommen.

Nachdem André wieder weg war, habe ich an der Garagenrückseite noch einen 1000 Watt Strahler zum Ausleuchten des Gartens angebracht und diesen natürlich direkt auch innen, in der Garage, in der Unterverteilung auf dem über einem Moeller Aktor auf einem separaten Leistungsschutzschalter aufgelegt. Jetzt kann ich den Strahler per Fernbedienung von Innen ein- und ausschalten. Da ich jetzt eh schon mal dabei war, Oboschellen und Panzerrohr zu verlegen, habe ich auch direkt mal die beiden Steckdosen für das Hauswasserwerk und für das Untertischgerät (Warmwasser für das Waschbecken in der Garage) gesetzt. Wenn man eh schon mal das ganze Werkzeug heraus gekramt hat, dann kann man das auch direkt machen.

In der Garage werde ich dann im Laufe des Jahres noch zwei zusätzliche Leuchtstoffröhren vorne (jeweils links und rechts auf der Wand) montieren (war mir im Winter beim Reifenwechsel in der Garage etwas zu duster) und eine Leuchte hinten, wo sich das Fenster befindet, welche separat geschaltet werden kann. Außerdem werde ich noch weiter Steckdosen setzen und das die Lichtschranke für Garagentor montieren (wenn unser Kleiner mal mit dem Rädchen in die Garage fährt, während das Tor zufährt, stoppt das Tor und fährt wieder zurück). Und wenn ich noch mal günstig an eine Easy komme, dann setzte ich die auch mit in die Unterverteilung ‚rein. Mal sehen, wann ich zu den ganzen Kram komme…

Abstellraum im Keller fertig gefliest

So, es ist geschafft. Heute habe ich die letzten Fugen Im Abstellraum im Keller verfugt. Die letzten Fliesen habe ich vorgestern gelegt. War ja in diesem Raum etwas aufwändiger, weil ich ja die „alte“ Küche bereits aufgebaut hatte. Habe also erst bis kurz vor der Küche gefliest, diese dann abgebaut und auf die andere Seite des Raumes versetzt, dann fertig gefliest, dort alles verfugt, die Küche wieder zurück in Ihre Ursprungsposition gestellt und dort gefliest, wo die Küche gerade noch geparkt war. Egal – ich bin fertig. Lediglich in dem kleinen abgetrennten Bereich des Raumes fehlt noch die Fußleiste. Die kann ich aber erst machen, wenn der Raum wieder leer geräumt ist.

An dieser Stelle muss ich unbedingt mal anmerken, dass sowohl der Flexkleber S1, wie auch die Perlfuge von SOPRO echt super (zum Verarbeiten) sind. Ich habe natürlich jetzt keine große Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Herstellern, aber das Zeug ist echt klasse.

Beim Einfugen hat Jenny mir mal wieder tatkräftig unter die Arme gegriffen und einen Eimer nach dem anderen ausgekippt und mit frischen/sauberen Wasser zurück gebracht. So ging auch das Verfugen (nachdem die Fuge erst einmal eingebracht war) ganz flott von der Hand.

Nachdem die Fliesen jetzt drin und verfugt sind, habe ich die alte Küche wieder aufgebaut, ausgerichtet und verschraubt. Da der Kühlschrank jetzt in seiner finalen Position gerückt ist, habe ich auch direkt den Türanschlag von rechts auf links getauscht. Und da der Kühlschrank ja bekanntlich Strom benötigt, habe ich auch direkt eine Doppelsteckdose neben dem Kühlschrank montiert und verkabelt. Jetzt müssen nur noch die restlichen Schwerlastregale montiert, aufgebaut und (miteinander) fixiert werden. Das ist meine Mission für die nächste Woche…

UPDATE: Hier mal ein paar Bilder von den Fliesen, den Schwerlastregalen und der alten Küche:

Abtrennung im Keller fertig gestellt

So, die Porenbetonwand steht. Hat alles wunderbar geklappt. Habe jetzt im Anschluß an den beiden Ecken der Wand noch Stoßleisten angebracht und diese dann „eingeputzt“. Einzelne Fugen, die noch seitlich etwas Putz vertragen konnten habe ich auch noch „verputzt“. Danach wurde noch flott grob überstehendes Material (Kleber oder Putz) abgeschliffen und die ganze Wand von beiden Seiten weiß gestrichen. Das durfte ich dann auch zweimal machen, da man den etwas dunkleren Kleber (obwohl dieser ja laut Verpackung „weiß“ ist) noch etwas durchschimmern sehen konnte. Aber nach dem zweiten Anstrich sieht die ganze Wand schon ganz gut aus.

Durch die Abtrennung des Raumes benötigt der „neue Raum“ natürlich auch eine eigene Beleuchtungsquelle, da die beiden Lampen sich ja im größeren Bereich des Raumes befinden (weil ich die ja mittig im Raum angeordnet habe). Also habe ich da auch noch flott nachgelegt und eine weitere Leuchtstoffröhre besorgt und montiert. Natürlich musste dann auch ein weitere Schalter angebracht werden, weil ich die beiden Örtlichkeiten von einander getrennt beleuchten möchte.

Abtrennwand (links der neue kleine Raum)

Abtrennwand (links der neue kleine Raum)

Abtrennwand und die neue Schalterkombination

Abtrennwand und die neue Schalterkombination

Kleines Bilder Update

Habe unten in dem Artikel „Porenbetonwand im Keller gemauert“ mal ein paar erklärende Bilder hinzugefügt. Außerdem findet Ihr unten noch den neuen Artikel „Ganz viele Lampen aufgehängt“ mit einer Bildergalerie der neuen Lampen. Viel Spaß beim Begutachten…