Technikraum: Wand, Decke und Co.

Es ist Winter. Draussen gibt es derzeit nicht viel für den Häuslebauer zu erledigen, deswegen tobt man sich im beheiztem Haus aus – wenn es die Zeit zuläßt. Hier gibt es für mich eine Sünde (meines Schwiegervaters), die während der Bauphase begangen wurde, zu beseitigen. Leider hatte er damals versäumt, den Technikraum vor dem Einbau der Heinzungs-, Sanitär- und Elektroinstallation zu streichen. Jetzt macht das Ganze natürlich RICHTIG VIEL SPAß, denn nun befinden sich tausende Kabel, Armaturen, Gerätschaften etc. p.p. vor den Wänden, so dass alles abgeklebt werden muss und man nun mit sehr viel Mühe dahinter streichen muss. Oder aber man montiert fürs Streichen selber alles mögliche wieder ab, um es anschließend wieder zu montieren. Alles in allem eine richtige Sch****-Arbeit. Genug geheult, ran an den Speck. Ich habe zuerst die Filigran-Betondeckenübergänge verputzt. Da es sich dabei um den Technikraum handelt, habe ich diese nicht anschließend geschliffen – ist vollkommen ausreichend, diese nach dem Verputzen sauber abzuziehen.

Die Übergange zwischen Wand und Decke habe ich wie immer mit Acryl abgespritzt. Ebenfalls die Übergänge zwischen Kellerfenster und Wand wurden beigeputzt und mit Acryl abgespritzt.

Überstehender PU-Schaum an den Versorgungsschächten wurde sauber abgeschnitten, Leerrohre (vom Speicher kommend) gekürzt.

Oberhalb des Sicherungskastens und dem Netzwerkschrank habe ich einen massiven Holzrahmen konstruiert, welcher mit Holzplatten abgedeckt wird, hinter welchem die ganzen Strom- und Netzwerk-Kabel verschwinden. Diese Konstruktion wurde von mir vollständig mehrfach weiß gestrichen. Die Schrauben werden durch weißen Abdeckkappen verdeckt. Sieht sauber aus und man kommt jeder Zeit wieder an alles heran!

Danach habe ich dann im dauernden Wechsel abgeklebt, abgedeckt, und gestrichen – und das Tage lang. Immer wieder aufs Neue erstaunlich, was weiße Farbe für Auswirkungen hat und wie viel der Raum anschließend heller erscheint. Weil ich die Wände (Beton und KS) mehrfach streichen musste, konnte ich das Kreppband nicht direkt nach dem ersten Anstrich entfernen. Jetzt ist das natürlich schön angebacken und „etwas“ schwieriger zu entfernen. Aber wenns leicht wäre, könnte es ja jeder… 🙂

Als nächste Schritte stehen im Technikraum folgende Tasks auf meiner ToDo-Liste:

  • Heizungssockel und Sockel auf dem der Pufferspeicher steht mit Kunststofffarbe (grau) nachstreichen – hier sind bei der Montage der WP damals ein paar Kratzer auf dem Belag entstanden, die ich somit ausbesser
  • Boden vollständig fliesen, verfugen und Fliesenrandleiste erstellen
  • Übergänge mit Silikon abspritzen
  • Türübergangsleiste anbringen
  • Ggf. noch Schwerlastregale installieren (muss noch evaluiert werden)

Lebenszeichen / Stand der Dinge

Ja, wir leben noch. Ich habe ja schon gefühlte Jahre nichts mehr ins Bautagebuch geschrieben, was zum einem daran liegt, dass wir ja quasi fertig sind mit’m Häuschen und zum anderen, dass ich mir kaum noch Zeit dafür nehme, was vernünftig zu dokumentieren – und Text alleine wird von den meisten Blog-Lesern halt nicht bevorzugt. Nichts desto trotz hier mal ein paar Worte zu den Dingen rund ums Haus, die ich in den letzten Wochen und Monaten so getrieben habe:

  1. Die Mauer
    Letztes Jahr hatte ich ja das Fundament der kleinen Abgrenzungsmauer hinter der Garage gegossen. Dieses Jahr, genauer in den letzten Wochen, ging es daran die Mauer selber zu setzen. Hier beschäftige ich mich nun schon einige Wochen mit (und werde das wohl auch noch einige weitere Wochen tun). Mittlerweile habe ich schon etliche Reihen gesetzt, die Steckdosen (von der Garage aus schaltbar) sind gesetzt und der Wasserhahn hat auch seinen “eingemauerten” Platz gefunden. Echt ätzend waren die ersten Reihen zu Mauern, da ich das Fundament wegen dem abschüssigem Gelände stufig gegossen habe. Hier musste viel Mörtel verwendet werden und natürlich auch viel mit dem Winkelschneider zugeschnitten werden. Jetzt müssen lediglich “nur noch” die Anfänge und Enden der Mauer geschnitten werden – eine sehr staubige Angelegenheit. Die Mauer ist von Innen mit Beton verfüllt, um zusätzliche Stabilität zu erhalten. Alle paar Reihen finden ein paar Luftschichtanker ihre Verwendung.
  2. Der Dachüberstand
    Ja, der Dachüberstand wartetete immer noch auf seinen finalen Anstrich. Die beiden Querseiten, also die Straßen- und Terassenseiten wurden von ja bereits vergangenes Jahr gestrichen – jetzt waren noch die Stirnseiten hoch bis zum First (ca. 6,9m hoch) an der Reihe. Auf der Garagenseite stellt das keinen besonderen Anspruch da, auf der anderen Seite jedoch schon. Hier reichte KEINE meiner Leitern höher als die Fenster im OG. Dank Frank konnte mir aber Abhilfe geleistet werden (nochmals DANKE dafür, Franky). Mit den zwei jeweils 5m Elementen konnte ich auch die höchste Stelle des Überstandes vernünftig erreichen und alles in lichtgrau streichen.
  3. Imprägnierung Klinkerfensterbänke
    Da ich die lange Leiter von Frank jetzt einmal da hatte, habe ich direkt die Chance genutzt und ALLE Außenfensterbänke nochmals imprägniert. Dazu wurde wieder das Teufelszeug von Ceresit (die genaue Bezeichnung habe ich gerade nicht zur Hand) verwendet, welches einfach mit einem Lasierpinsel direkt auf die Steine und den Mörtel aufgetragen wurde. Hier habe ich mich wieder an den Rat des Ausbauberaters gehalten und auch die zwei Reihen Klinker direkt unter der Fensterbank mit imprägniert.
  4. Verkabelung Speicher
    Auf dem Speicher war die elektronische Installation bisher nur rudimentär ausgeführt worden – es gab immer wichtigeres… *seufz – die meisten von euch werden wissen, was ich meine. Hier auf dem Speicher wurde im Frühjahr endlich mal “aufgeräumt” und vernünftig verkabelt. Vorhandene Lichtquellen wurden montiert, Leitungen verlegt, Steckdosen angebracht, etc.p.p. So musste dann auch endlich der dämliche 500W-Strahler der “normalen” Beleuchtung weichen.
  5. Optimierung Netzwerkschrank
    Diesen Task konnte ich auch endlich mal abschließen. Die letzten Leitungen wurden ja im Januar gepatcht, nun galt es noch etwas Ordnung in der Kiste zu bringen. Dazu habe ich ein paar passende 19?-Böden mit entsprechend geringer Tiefe gekauft und eingebaut, alle Komponenten gelabelt und beschriftet, Leitungen sauber fixiert, etc. Sieht jetzt richtig manierlich aus!
  6. Beleuchtung Kabuff
    Hinter unserem Schlafzimmer befindet sich ja ein Kabuff, indem wir unsere Koffer und Taschen lagern. Auch hier fehlte noch die richtige Beleuchtung. Material war natürlich schon seit Ewigkeiten vorhanden – es musste nur noch alles verkabelt und montiert werden. Auch diesen Task konnte ich in der ersten Jahreshälfte 2013 endlich abschließen. Und es werde Licht. Herrlich. Wenn dann alle Jubeljahre das Räumchen mal gereinigt wird, gibts es auch eine eigene Steckdose für den Staubsauger. Unser Sohnemann hatte übrigens sehr viel Spaß beim Umbau – ist ja auch soetwas wie ein Abendteuerspielplatz – ich hätte die Location als Kind bestimmt auch cool gefunden.
  7. Garten
    Natürlich haben wir einen Großteil unserer Zeit im Garten verbracht. Der Nutzgarten wurde konsequent genutzt: wir hatten leckeren Rhababer, Kopfsalat, Eisbergsalat, Eichblattsalat, Radieschen, Feldsalat, Blumenkohl, Zucchini, Erdbeeren, Stachelbeeren, etc. Hinter dem Komposthaufen habe ich im Frühjahr ein Beerenwuchsgerüst gebaut, damit sich die Brombeerern, Heidelbeeren und Himbeeren schön ausbreiten und wachsen können. Hier bin ich mal gespannt, ob und wie viel wir diese Jahr noch ernten können. Die ein oder ander Pflanze im Blumenbeet wurde von uns versetzt, um die Optik zu verbessern. Natürlich wurden auch noch ein paar Blümchen und Pflanzen angeschafft… Und der Rasen wurde gedüngt.
  8. Kräuterhochbeet
    Zwischen Terasse und Rasenfläche wurde ein Kräuterhochbeet angelegt. Dieses besteht aus Douglasienhölzer und Balken. Das gesamte Konstrukt wurde von uns zwei Mal lasiert und von Innen mit Noppenbahn ausgelegt. Ca. 1,4qm Erde wurden hinein geschaufelt und als obersten Abschluss wurden verschiedene Erdschichten (Mulch, Rasenschnitt, Kompost, Humus, Aussaaterde, etc.) als optimale Grundlage für die Kräuter aufgebracht. Unter anderem “bewohnen” nun folgende Kräuter dieses Hochbeet: Salbei, Liebstöckel, Schnittlauch, Bohenkraut, Thymian, Rosmarin, Estragon, usw.
  9. Kletterturm mit Rutsche & Piratensandkasten
    Eigentlich war der Aufbau bis spätestens zum 1. April geplant, aber das Wetter machte uns hier einen Strich durch die Rechnung. Somit konnte dann erst im Laufe des Aprils zu erst der Sandkasten, wie dann anschließend auch der Kletterturm errichtet werden. Hier hatte ich tatkräftige Unterstützung durch meinen Sohn. Ich durfte kaum eine Schraube mit dem Akkuschrauber alleine andrehen – hier musste er mir immer helfen. Beide Gerätschaften zieren jetzt unseren Garten und werden auch entsprechend in Anspruch genommen. Dem Junior machts richtig viel Spaß.

Das waren die Sachen, die mir in der heutigen Mittagspause ad-hoc eingefallen sind. Kann sein, dass ich das eine oder andere unterschlagen habe. Falls ja, reiche ich das nach bzw. ergänze die Auflistung entsprechend.

Trockenraumbodenbelag fertiggestellt

So, jetzt ist die Trockenraum Sockelleiste im Keller auch komplett eingefugt und mit Silikon und Acryl (an den Übergängen zum gestrichenen Mauerwerk) versiegelt. Habe mal ein paar Bilder von den Fliesen gemacht, damit Ihr euch ein eigenes Bild vom Endresultat machen könnt.

Die ersten beiden Bilder zeigen die Fliesen bzw. den Fußboden und die Sockelleiste, das nächste Bild den Waschmaschinensockel (hier fehlt noch ganz links die eine Fliese der Sockelleiste, die ich jedoch erst setze, wenn ich die Türzarge montiert habe) und auf dem letzten Bild seht Ihr die Revisionsschacht-Abdeckung unterhalb des Waschbeckens.

Was bisher geschah…

In den letzten Wochen ist es hier im Blog etwas ruhiger geworden. Das lag an verschiedene Gründe. Heute möchte ich an dieser Stelle kurz zusammenfassen, was in den letzten Wochen alles so im Haus und Garten passiert ist. Diefolgende Liste ist nicht nach Datum der Ausführung sortiert:

  • Vor der Haustüre im Eingangsbereich haben drei LUMITRONIX XR20 LED-Spots (die selben, wie hinten an der Terasse) Ihren Platz gefunden.
  • Ein weiterer Lichtschacht wurde von dem Baudreck befreit, gereinigt und durch ein feines Metallnetz gegen groben Schmutz geschützt. Das Lichtschachtrost wurde durch ein befahrbares ersetzt.
  • Die Thuja Hecke wurde sowohl an der linken, wie auch an der rechten Grundstücksgrenze im Garten gepflanzt.
  • Der Blumengarten ist jetzt vollständig mit Unkrautflies und dort drüber liegendem Rindenmulch versehen.
  • Der Apfelbaum wird jetzt durch entsprechende Pfähle gestützt/geschützt.
  • In der Garage wurden weitere Steckdosen und Leitungschutzautomaten montiert und in Betrieb genommen. Ein zusätzlicher Lichtkreis wurde realisiert.
  • Die Drainage Kontrollschächte sind eingekürzt worden und nun nicht mehr optisch zu sehen. Oberhalb des Deckels befindet sich nun eine dicke Stahlplatte, die wiederum mit Splitt bedeckt ist. So kommt man jederzeit ganz einfach wieder an den Kontrollschacht heran, welcher jetzt jedoch auch befahren werden kann.
  • In der Garage gibt es jetzt zusätzlich zum Regenwasser auch noch Frisch- und Warmwasser. Die entsprechende Leitung ins Haus ist von mir endlich angeklemmt worden.
  • Die Eaton Xcomfort Gebäudeautomatisierung wurde fleißig erweitert. Es wurden weitere Aktoren und Schalter verbaut.
  • Die 719er SPS im Keller wurde durch eine 819 AC-RC ersetzt, so dass sich dort jetzt im Zählerschrank zwei 819er SPS’en befinden – macht die Programmierung einfacher.
  • Die letzten Cat-7-Leitungen wurden in den Netzwerkschrank hinein verlegt und auf das neue zusätzliche Patchfeld gepatcht.
  • Der Abstellraum wird jetzt durch einen Busch Jäger Wächter überwacht, welcher das Licht für diesen Raum steuert.
  • Die Fußbodenheizungsthermostate für den Keller wurden montiert und verkabelt. Die entsprechende Steuerbox mit den zugehörigen Motoren von Cosmo wurden installiert und verkabelt.
  • Die Garage wurde von Außen verputzt.

Zisternen Upgrade

Da die Zisterne nun ja (fast) leer ist (es hat eine Nacht mal kurz geregnet), bietet es sich nun an, das schon lange geplante Zisternen Upgrade durchzuführen. Was meine ich mit Upgrade?

UPGRADE 1: Nun ja, mich stört es schon seit einiger Zeit, nicht genau zu wissen, wie viel Wasser sich noch im Inneren der Zisterne befindet. Vor allem jetzt in den heißen/trockenen Monaten. Mir fehlt eine Regenwasser Füllstandsanzeige. Habe mich schon vor Monaten im Internet schlau gemacht, was es so an Lösungen für mein Problem bzw. für meine Anforderung gibt und mich für die Variante von Kemo entschieden. Mehrere Nachbarn bei uns in der Straße setzen dieses System schon längere Zeit sehr erfolgreich ein. Die Firma Kemo Electronic GmbH bietet eine wirklich simple batteriebetriebene Füllstandsanzeige an, mit der man aus bis zu 100 m Entfernung den Füllstand von verschiedenen Flüssigkeiten messen kann. Die entsprechende Füllstandanzeige erfolgt über 10 LED‘s in Stufen zu je 10% (Anzeige 10 – 100%). Das Gerät kann an der Wand montiert werden, was ich dann auch in der Garage getan habe. Das Gerät führt seine Messung über ein normales Signalkabel, wie z.B. Telefonkabel, Steuerleitung oder ähnliches) mit mindestens 11 Adern aus. Ich habe mich hier für das noch vorhandene 16-adrige Telefonkabel entschieden und habe teilweise zwei Aderpärchen miteinander verdrillt, so dass ich an der Anzeige dann die 10 Zustände anzeigen bzw. anklemmen konnte. Die Leitung wird durch das 100er Leerrohr (in dem sich schon die Saugleitung befindet) ins Zisterneninnere geführt. Um die Messfühler innerhalb der Zisterne zu befestigen, habe ich eine Spezialbefestigung gebaut. Dabei handelt es sich um ein 160er KG-Rohr (mit Endmuffe), welches verjüngt in ein 100er KG-Rohr (ebenfalls mit Endmuffe) endet. Das Innere des KG-Rohrs habe ich mit Klinkersteinen (davon habe ich ja noch genügend auf Reserve) beschwert. Dann habe ich den maximalen Wasserstand im Inneren der Zisterne bestimmt, das durch zehn geteilt und die Messpunkte auf der Halterung angezeichnet. An diesen Stellen habe ich dann die Aderenden fixiert. Dies habe ich zuvor verzinnt und werden jeweils durch einen Kabelbinder (zwei kleine Löcher gebohrt, durch die der Kabelbinder geführt wird) gehalten. Die Masseleitung habe ich an einer kleinen Stahlplatte angelötet, welche sich nun auf dem Zisternenboden befindet. Nach der abgeschlossenen Verkabelung ähnelte das Konstrukt schon fast einer überdimensionalen Rohrbombe. Leider habe ich davon kein Bild gemacht…

UPGRADE 2: Kann man haben – muss man aber nicht. Ich habs jetzt: eine sogenannte Zisternenbelüftung. Und wieso sollte man die Zisterne denn belüften? Nun ja, eigentlich nur, damit das Regen- bzw. Zisternenwasser „besser“ bzw. gar nicht riecht.Wenn innerhalb der Zisterne der Sauerstoff im Wasser verbraucht ist, wird der Abbau von Biomasse anaerob – das ist ganz normal, aber dadurch kann es bei länger stehendem Wasser und entsprechender Wärme (im Sommer) zu Geruchsbildung kommen. Das Zisternenwasser riecht dann nach H2S (Schwefelwasserstoff). Um diesen Effekt zu vermeiden bzw. vorzubeugen kann man (regelmäßig) etwas Sauerstoff in die Zisterne pumpen. Regelmäßig heißt hier z.B. 2 Minuten täglich oder einmal die Woche 15 Minuten lang. Der Stromverbrauch für diese Aktion hält sich also sehr in Grenzen. Ich habe im Internet bei Hanako Koi, einem Teichspezialisten, ein Teichbelüftungsset von Hailea gekauft. Die Belüfterplatte habe ich auf dem Zisternenboden abgelegt, der mitgelieferte Luftschlauch wurde jedoch nicht von mir verwendet, weil mir der durch seinen geringen Außendurchmesser zu Knickanfällig gewesen ist. Hier habe ich im örtlichen Baumarkt noch vernünftigen Luftschlauch (mit entsprechenden großem Außendurchmesser – wird normalerweise für Luft-Kompressoren verwendet) mit 6mm Innendurchmesser gekauft. Der Kompressor befindet sich jetzt in der Garage, direkt in der Nähe vom Hauswasserwerk. Ich werde noch eine eigene Steckdose für den Kompressor in der Garage montieren und diese dann über einen Aktor (in der Garagenunterverteilung) von meiner Gebäudeautomatisierung aus (als Schaltuhr) entsprechend ein- und wieder ausschalten. Der Luftschlauch wurde ebenfalls durch das 100er Leerrohr (welches sich jetzt so langsam füllt) von der Garage in die Zisterne geführt und an der o.g. Spezialhalterung befestigt. So fliegt nichts durch die Gegend und alles ist da, wo es auch sein soll.

Garage: Lichtschranke und mehr Licht

Diese Woche habe ich mich mal wieder in der Garage ausgetobt. Die zwei 36W Leuchtstoffröhren sind mir persönlich nicht hell genug, vor allem im vorderen Garagenbereich, so dass ich dort zwei sätzliche Lampen montiert habe. Durch das u.U. geöffnete Sektionaltor bedingt, habe ich die Lampen nicht mittig längst an der Decke gehangen, sondern jeweils außen an den Wänden, eine links und die andere rechts. Natürlich musste dafür zuvor noch entsprechendes Leer- bzw. Panzerrohr verlegt und montiert werden, damit die Lampen auch mit Strom versorgt werden können.

Dann stand noch ein Upgrade für unser Sektionaltor auf dem Plan. Hörmann bietet für Ihre Garagentore einiges an Zubehör an, so auch die von mir eingebaute Lichtschranke. Dazu müssen unten, ca. 10-15cm oberhalb des Bodens und unmittelbar in der Nähe der Torlaufschiene zwei Elemente montiert werden, ein TX- und ein RX-Element. Fotos werde ich noch nachreichen. Diese beiden Teile der Lichtschranke müssen sich natürlich so gut wie nur möglich genau gegenüberstehen, damit das System auch funktioniert. Sowohl vom TX- wie auch vom RX-Element müssen zwei Leitungen zum Motor hin verlegt werden (und da ich eh wegen der Beleuchtung schon dabei gewesen bin Leerrohr zu verlegen, bot sich das im Anschluß direkt an). Diese werden dann in den beiden verbliebenen leeren Klemmen der Steuerung angeschlossen. Damit die Lichtschranke sich auch wie gewünscht verhält, muss nun lediglich der DIP-Schalter D auf ON geswitcht werden. Nach Einschalten des Stromes leuchtet auf der RX-Seite nun eine kleine gelbe LED. Unterbricht man nun durch eine Handbewegung die Lichtschranke, leuchtet das TX-Element hell rot auf. Befindet sich nun ein Fremdkörper zwischen dieser Lichtschranke, läßt sich das Tor gar nicht erst schließen. Wird das Tor geschlossen, und jemand betritt die Garage und unterbricht die Lichtschranke, stoppt das Tor und fährt direkt in die „Offen“ Position zurück. Somit müsste unser Jüngster jetzt bestens geschützt sein. Natürlich hat unser Garagentor eh schon eine Sicherung integriert, dass wenn es auf Personen oder Gegenstände fährt, sich auch wie zuvor beschrieben verhält und wieder zurückfährt – aber so muss das Tor noch nicht mal den Menschen oder den Gegenstand „treffen“.

Abstellraum im Keller fertig gefliest

So, es ist geschafft. Heute habe ich die letzten Fugen Im Abstellraum im Keller verfugt. Die letzten Fliesen habe ich vorgestern gelegt. War ja in diesem Raum etwas aufwändiger, weil ich ja die „alte“ Küche bereits aufgebaut hatte. Habe also erst bis kurz vor der Küche gefliest, diese dann abgebaut und auf die andere Seite des Raumes versetzt, dann fertig gefliest, dort alles verfugt, die Küche wieder zurück in Ihre Ursprungsposition gestellt und dort gefliest, wo die Küche gerade noch geparkt war. Egal – ich bin fertig. Lediglich in dem kleinen abgetrennten Bereich des Raumes fehlt noch die Fußleiste. Die kann ich aber erst machen, wenn der Raum wieder leer geräumt ist.

An dieser Stelle muss ich unbedingt mal anmerken, dass sowohl der Flexkleber S1, wie auch die Perlfuge von SOPRO echt super (zum Verarbeiten) sind. Ich habe natürlich jetzt keine große Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Herstellern, aber das Zeug ist echt klasse.

Beim Einfugen hat Jenny mir mal wieder tatkräftig unter die Arme gegriffen und einen Eimer nach dem anderen ausgekippt und mit frischen/sauberen Wasser zurück gebracht. So ging auch das Verfugen (nachdem die Fuge erst einmal eingebracht war) ganz flott von der Hand.

Nachdem die Fliesen jetzt drin und verfugt sind, habe ich die alte Küche wieder aufgebaut, ausgerichtet und verschraubt. Da der Kühlschrank jetzt in seiner finalen Position gerückt ist, habe ich auch direkt den Türanschlag von rechts auf links getauscht. Und da der Kühlschrank ja bekanntlich Strom benötigt, habe ich auch direkt eine Doppelsteckdose neben dem Kühlschrank montiert und verkabelt. Jetzt müssen nur noch die restlichen Schwerlastregale montiert, aufgebaut und (miteinander) fixiert werden. Das ist meine Mission für die nächste Woche…

UPDATE: Hier mal ein paar Bilder von den Fliesen, den Schwerlastregalen und der alten Küche:

Abtrennung im Keller fertig gestellt

So, die Porenbetonwand steht. Hat alles wunderbar geklappt. Habe jetzt im Anschluß an den beiden Ecken der Wand noch Stoßleisten angebracht und diese dann „eingeputzt“. Einzelne Fugen, die noch seitlich etwas Putz vertragen konnten habe ich auch noch „verputzt“. Danach wurde noch flott grob überstehendes Material (Kleber oder Putz) abgeschliffen und die ganze Wand von beiden Seiten weiß gestrichen. Das durfte ich dann auch zweimal machen, da man den etwas dunkleren Kleber (obwohl dieser ja laut Verpackung „weiß“ ist) noch etwas durchschimmern sehen konnte. Aber nach dem zweiten Anstrich sieht die ganze Wand schon ganz gut aus.

Durch die Abtrennung des Raumes benötigt der „neue Raum“ natürlich auch eine eigene Beleuchtungsquelle, da die beiden Lampen sich ja im größeren Bereich des Raumes befinden (weil ich die ja mittig im Raum angeordnet habe). Also habe ich da auch noch flott nachgelegt und eine weitere Leuchtstoffröhre besorgt und montiert. Natürlich musste dann auch ein weitere Schalter angebracht werden, weil ich die beiden Örtlichkeiten von einander getrennt beleuchten möchte.

Abtrennwand (links der neue kleine Raum)

Abtrennwand (links der neue kleine Raum)

Abtrennwand und die neue Schalterkombination

Abtrennwand und die neue Schalterkombination

Badetag / Neues Ansaugrohr für die Zisterne

Gott-sei-Dank hat mich heute keiner gesehen! Eigentlich muss „nur“ das Ansaugrohr für die Zisterne ausgetauscht werden. Leider stellte sich dann später heraus, dass das Ganze dann doch nicht soooo einfach gewesen ist. Aber erst einmal zurück zum Grund der ganzen Aktion: Damals habe ich beim Aufbau des Wasserwerks mir lediglich ein Rückschlagventil am Ansaugsieb geleistet. Das bedeutet, dass der durch das Wasserwerk erzeugte Druck bis zum Ansaugsieb anlag – und wir sprechen da von knapp 5 bar. Das hat dem Bauhaus Standardschlauch auf Dauer nicht gut getan. Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe jetzt zwischen dem Feinfilter des Wasserwerkes und dem Ansaugrohr ein weiteres Rückschlagventil (An dieser Stelle auch ein dickes „Danke“ an Berthold für den Tipp) montiert und einen neuen 1″ Ansaugschlauch (der bis zu 6 bar Druck verträgt) gekauft. Dieser Schlauch soll also jetzt den bereits vorhandenen ersetzen. Dazu muss ich jedoch in die Zisterne hinein, weil ich den Schlauch dort drinnen an der Wand mit einer Schelle montiert habe (damit das Ende mit dem Sieb nicht bis an den Boden gelangt) und weil sich am Ende des Schlauches genau dieses Ansaugsieb mit integrierten Rückschlagventil befindet, welches zuerst demontiert werden muss, damit ich den „alten“ Schlauch auch durch das KG-Rohr zurückziehen kann.
Da ich die Zisterne ja vor einigen Wochen (Ende August) gereinigt habe und sie deswegen auch komplett leer gepumpt hatte ging ich davon aus, dass ich die Zisterne noch mit Gummistiefeln betreten kann. Weit gefehlt!! Ich habe also gestern die Zisterne geöffnet, die Leiter herabgelassen und dabei schon fest gestellt, dass weitaus mehr Wasser vorhanden war, als ich ursprünglich vermutet hatte. Nachdem ich dann die Leiter einige Stufen hinab gestiegen bin musste ich feststellen, dass ich nach schätzungsweise 30-40cm im Inneren der Zisterne schon im Wasser stand – Fazit: die Zisterne war schon fast wieder voll. Ich leuchtete mit meiner (Kopf-)Tachenlampe hinein, um zu gucken, wo sich die besagte Schelle befindet und sah, dass diese sich auch unterhalb der Wasseroberfläche befand. Dolle Wurst! Nun gut, wofür hat man eine Wathose (nein, ich bin kein Angler – ich habe mir die mal fürs Geocaching zugelegt). Ich also wieder ‚raus aus der Zisterne, die Wathose gesucht und angezogen. Ich sah aus wie ein Bergarbeiterfrosch, mit der Hose und der Kopftaschenlampe – aber es hat mich ja keiner gesehen. Danach ging es wieder ‚rein in die Zisterne. Leider reichte die Wathose aber nicht aus, denn bis zum Boden der Zisterne waren es noch zwei Leitersprossen und das Wasser stand mir schon 2cm unterhalb der Oberkante der Wathose. Mist! OK, dachte ich, dann ziehe ich halt eine Badehose an und „schwimme“ (Achtung, ich übertreibe gerade!) halt zur Schelle hin. Todesmutig habe ich mich also erneut umgezogen und bin dann lediglich mit der Badehose bekleidet wieder in die Zisterne gestiegen (wieder hat mich keiner gesehen – sonst hätte man u.U. die Jungs mit der Zwangsjacke gerufen). An den Füßen war das Wasser schon sehr kalt, als ich dann mit den Unterschenkeln im Wasser stand, dachte ich „wow, verflucht kalt“, dann habe ich es noch mit den Oberschenkeln geschafft und merkte aber schon, dass das was ich gerade tue bestimmt nicht sonderlich gesund ist. Ich denke mal, dass das Wasser um die 4°C kalt war. Weiter bin ich nicht hinab gestiegen und musste meinen Plan (mich anschließend beim Iron-Man anzumelden) erneut abbrechen.
Nachdem ich mich wieder umgezogen hatte, habe ich den neuen Schlauch durch das Versorgungs-/KG-Rohr in der Garage bis in die Zisterne gelassen. Dieses habe ich dann provisorisch am Wasserwerk angeschlossen. Dieses habe ich dann angeworfen und das Wasser dann in den Kanal pumpen lassen. Danach bin ich erst einmal für eine gute Stunde mit meinem Sohn durch die herrliche Spätsommersonne spatzieren gegangen. In der Zeit hat die Pumpe fleißig das Wasser aus die Zisterne gepumpt. Als ich zurück war wurde wieder die Wathose angezogen und es ging wieder ‚rein in die Zisterne. Die Schelle war mittlerweile oberhalb der Wasseroberfläche, aber auf dem Boden der Zisterne konnte ich mich mit der Wathose immer noch nicht stellen – da wäre mir das Wasser hinein gelaufen. Also habe ich mich auf die letzte Leitersprosse gestellt, mit einer Hand am Zisterneneingang festgehalten und nach vorne zur Schelle gebeugt. So konnte ich, wenn auch nur sehr sehr knapp an die Schelle heran, um den alten Schlauch zu lösen und den neuen dort zu arretieren. Nun musste noch das Ansaugsieb samt Rückschlagventil vom alten Schlauch(ende) auf dem neuen Schlauch montiert werden. Und „schon“ war ich fertig.
Wieder mal ein typisches Beispiel dafür, dass so manches, was man für „mal eben flott“ (ein bis zwei Stündchen – wenn überhaupt) plant, doch gerne mal einen halben Tag oder mehr Zeit in Anspruch nimmt. Irgendwie halt auch so ein bischen, wie Murphys Gesetz. Egal, Schlauch ist ausgetauscht und das Wasserwerk zieht keine Luft mehr. Jetzt hat es konstant den Druck, den es benötigt, um einwandfrei zu funktionieren – was für eine Geburt!

Fußbodenheizungsverteiler OG verkabelt

Der Etagenverteiler fürs EG wurde von mir ja bereits vor einigen Monaten verkabelt – heute stand dann endlich mal der Verteiler fürs Obergeschoss auf dem Plan. Das Vorgehen war hier natürlich das selbe, wie schon im Erdgeschoss. Zuerst habe ich das Cosmoverteilermodul samt Hutschiene im Verteilerschrank montiert. Anschließend die Steckdose montiert und verkabelt. Danach habe ich dann Raum für Raum (bzw. die Motoren von links nach rechts) die entsprechenden Motoren und das zugehörige Raumthermostat montiert. Im Schlafzimmer, Büro und Kinderzimmer befinden sich jeweils zwei Heizkreise, im Badezimmer lediglich einer – deswegen auch sieben Motoren. Damit es in der Unterverteilung nicht zum Kabelchaos kommt habe ich diese wieder säuberlich mit Hilfe von selbstklebenden Stegen und Kabelbinder entsprechend verlegt/befestigt. Zu guter Letzt musste dann noch die Steckdose unten im Keller im Zählerschrank auf die Sicherung aufgelegt werden. Danach habe ich die einzelnen Thermostate noch geprüft und siehe da, alles funktioniert, wie erwartet. So soll es auch sein!

Fußbodenheizungsverteiler OG

Moeller Xcomfort – Bisherige Erfahrungen

Da ich mittlerweile einige Male von verschiedenen Bautagebuchbesuchern bzw. -lesern zum Thema Hausautomatisierung / Moeller Xcomfort angeschrieben worden bin, hier mal ein aktueller Erfahrungsbericht. Ein wichtiger Hinweis zu Anfang: Moeller hat die Funktionalität des Room Managers um einiges kostenlos aufgebohrt. Der Room Manager kann nun sechs Beschattungsgruppen anstatt drei Gruppen steuern und die Safety und Energy Funktion (die es damals lediglich in der Profiversion gegen entsprechendes Geld gab) ist nun auch kostenlos OnBoard.

Die Aktoren können kinderleicht in den tiefen Unterputzdosen montiert werden. Sie arbeiten alle sehr zuverlässig. Ich würde die Erfolgsquote / Erreichbarkeit bei 99% ansiedeln. Die zugehörige Software in der Version 2.0 ist sehr gewöhnungsbedürftig und großenteils nicht selbsterklärend. Ist man allerdings mal mit der grundsätzlichen Denkweise vertraut, lassen sich eigentlich (bisher) alle Schaltungswünsche voll und ganz erfüllen. Lästig ist das (erstmalige) Einlesen der gesamten Anlage. Dieser Vorgang nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Außerdem müssen alle batteriebetriebenen Komponenten (Fernbedienungen und Funkschalter) während dieser Prozedur mindestend einmal betätigt werden (ist bei den Fernbedienungen ja kein Problem, weil man die ja mit zum PC nehmen kann, aber die Funkschalter sind ja nun mal in den entsprechenden Räumen fest montiert). Die Erreichbarkeit der Komponenten während der Programmierung ist recht gut, vor allem weil die Komponenten ja aktives Routing machen. Vielleicht kann man das noch mit dem manuellen Routing optimieren, aber das werde ich mir vll. im Winter mal angucken, wenn ich mehr Ruhe und Zeit dazu habe.

Ich werde an dieser Stelle nicht auf alle von mir vorgenommenen Konfigurationen eingehen, speziell nicht auf die Safety Funktion – wie sich wohl auch von selber versteht. Ich habe jeden Raum im Haus einer Beschattungsgruppe zugewiesen. Diese Beschattungsgruppen sind dann von mir zeitgesteuert. Die Zeitsteuerung bietet mehrere Schaltzeiten pro Wochentag, so dass hier eigentlich jeder Wunsch erfüllt werden kann.

Was ich persönlich etwas mittelalterlich finde, ist das Firmware Update der Room Managers. Sicherlich muss man Firmware Updates an diesem Gerät in Regel nicht durchführen, aber ein Update via Infrarotschnittstelle habe ich bestimmt schon seit mehr als zehn Jahren nicht mehr durchgeführt. Egal – auch das funktioniert einwandfrei – wenn es trotzdem lästig und langsam ist. Habe, damit ich nicht die ganze Zeit das Notebook an die Wand halten muss (die IR-Schnittstelle am Room Manager befindet sich an der Unterseite), die Room Manager jeweils von der Wand abmontiert und dann brav auf dem Schreibtisch vor der IR-Schnittstelle des Notebooks gelegt.

Ich werde unsere Gebäudeautomatisierung in den kommenden Monaten noch weiter erweitern (ich habe noch ein paar Aktoren da, die auf Ihren Einsatz warten) und dann auch davon berichten.

FAZIT: Ich kann die Eaton Moeller Lösung bisher uneingeschränkt weiterempfehlen. Besonders interessant ist dieses System vor allem für diejenigen, die nicht mehr in der Lage sind nachträglich Leitungen für die Gebäudeautomatisierung zu verlegen (oder das aus anderen Gründen nicht wollen) und für diejenigen, die eine Automatisierung peu à peu durchführen wollen.

Hier mal ein paar hilfreiche/informative Links zum o.g. Thema:

(Quellennachweis: Eaton Moeller Webseite)

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Regenrinne „umgebaut“

Von unserem Architekten wurde das Fallrohr für die hintere Seite vom Haus versehentlich auf der falschen Seite (aus unserer Sicht) eingeplant. Das Fallrohr bzw. der Gulli der Regenrinne auf der Terassenseite befindet sich unmittelbar vor der Garagentür. Mal abgesehen davon, dass das optisch nicht gerade ein Highlight wäre, ist das auch technisch nicht realisierbar, da dann das Fallrohr verhindern würde, dass man die Garagentür öffnen kann. Planerisch also ein Fauxpas. Korrekt wäre es also gewesen, wenn die Regenrinne das Gefälle in genau entgegengerichteter Richtung hätte und sich der Gulli entsprechend auch auf der anderen Seite befinden würde.
Bei den vergangenen Erdarbeiten haben wir schon den korrigierten Anschluss auf der anderen Seite vorgesehen. Nun muss also „nur noch“ das Dach bzw. die Regenrinne entsprechend „umgebaut“ werden. Dieser Umbau hat mir einen ganzen Arbeitstag gekostet – soll man gar nicht meinen.
Zuerst musste die komplette unterste Reihe der Dachziegeln entfernt werden – kein leichtes Unterfangen, da einige dieser Ziegeln geklammert waren. Danach musste der Ortgang entfernt werden. Dieser konnte aber erst demontiert werden, als die Kunststoffelemente, die den Übergang zwischen Ziegel und Ortgang bilden abgeschraubt worden sind. Nun kam man endlich an die Halter/Haken/Bügel heran, die die Dachrinne halten. Auch diese waren verschraubt. Die Dachrinne selber liegt lediglich in dieser Halterung und wird durch umgebogene Führungsnasen gehalten. Diese Nasen mussten nun zurückgebogen werden, um die Dachrinne dann aus der Halterung nehmen zu können. Danach habe ich dann Halter 16 mit Halter 1, 15 mit Halter 2 und soweiter getauscht, so dass ich das Gefälle dann umgekehrt habe. Anschließend wurde die Dachrinne noch auf die neue Begebenheit angepasst und von mir wieder montiert. Nun mussten alle zuvor von mir demontierte Teile wieder an Ihren Platz zurück gebracht bzw. montiert werden.
Danach konnte ich dann endlich das letzte Fallrohr montieren. Jetzt sind alle Dachflächen an der Zisterne fertig angeschlossen. Die Regenrinne hat nun das richtige Gefälle und die Garagentür läßt sich ohne Behinderung öffnen.

Gardinen

Es ist der letzte Sonntag im Monat und wie jeden Monat hat ein hier nicht näher genanntes schwedisches Möbelhaus verkaufsoffen. Also sind wir los und haben uns dort mal nach Gardinen umgeschaut (Danke Daniel & Sylvie für den Tipp). Wahnsinn, was hier am Sonntag los ist. Wir sind auch tatsächlich fündig geworden und haben direkt richtig zugeschlagen. Zum einen haben wir jetzt für das Zimmer der Bauaufsicht eine schöne, zur Tapete passende, Gardine gefunden und zum anderen haben wir auch noch sowohl für das Badezimmer wie auch für das Gäste-WC eine schöne helle Gardine gefunden. Die passenden Gardinenstangen haben wir dann auch direkt mit gekauft. Jetzt müssen die Gardinen nur noch gekürzt und die Stangen montiert werden.

Garagenelektrik

In der letzten Woche habe ich endlich mal damit begonnen die Elektrik innerhalb der Garage zu verlegen. Ich habe ja in der Garage eine eigene Unterverteilung, die einige Sicherungsautomaten und einen FI beheimatet. Sowohl am Garagentor, wie auch an der Tür zur Terasse werde ich eine Dreier-Kombination aus Taster, Schalter und Steckdose montieren. Der Taster dient dann zum Öffnen und Schließen des Garagentors und der Schalter ist für die Garagenbeleuchtung zuständig. Für die Garage habe ich mal kein Busch Jäger AP Programm(wie im Keller) verwendet, sondern die Delta Serie von Siemens.

Die beiden Leuchtstoffröhren a 36 Watt hängen schon mittig an der Garagendecke, die erste Schalter-/Steckdosenkombination an der Terassentür ist angebracht und verkabelt und die ersten Leerrohre sind auch schon montiert. Ich werde das Garagentor, das Hauswasserwerk und den Licht-/Steckdosenkreis jeweils separat über eigene 16 A Sicherungsautomaten absichern. Außerdem plane ich noch eine separate Lichtschaltung oberhalb der Werkbank – diese werde ich aber erst später anbringen, wenn final feststeht, wo wir diese exakt aufstellen werden.

Bilder-/Foto-Update Teil 2

Jetzt habe ich auch mal ein paar Bilder von der fast fertigen Küche gemacht. Lediglich die Fensterbank am Fenster zur Straßenseite hin fehlt noch. Laut Post von Möbel Brucker soll die Fensterbank am kommenden Montag geliefert und montiert werden. Für die mittlere Beleuchtung des Raumes müssen wir uns noch was schickes und vor allem auch zu den anderen Spots passendes suchen – noch ziert eine Tapezierlampe diese Stelle.

Auf den Bildern kann man auch gut die eingebauten LED-Spots im Unterkasten und die LED-Spots oberhalb der Arbeitsplatte sehen.

Außerdem habe ich auch mal ein Bild von dem montierten Moeller Room Manager gemacht. So sieht die Moeller Zentrale im Esszimmer aus:

Moeller Room Manager im Esszimmer